Auch in diesem Jahr wird der Hafengeburtstag coronabedingt nicht wie geplant im Mai stattfinden. Momentan prüfen die Veranstalter:innen einen neuen Termin im Spätsommer.
Das dritte Jahr in Folge mussten die Veranstalter:innen des Hamburger Hafengeburtstags diesen aufgrund von Corona absagen. Eigentlich sollte das mehrtägige Fest im Hamburger Hafen im Mai 2022 stattfinden. Da es momentan schwer absehbar sei, wie die pandemische Situation zu diesem Zeitpunkt aussehen wird, wurden die Planungen des Hafengeburtstags vorsorglich gestoppt.
Laut Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) wäre es „unverantwortlich gegenüber allen Akteuren, Partnern und Unternehmen, weitere Kosten und erhebliche Arbeitsaufwände zu produzieren“. Mit hoher Wahrscheinlichkeit würde die Pandemie es auch im Mai noch nicht zulassen, dass eine Großveranstaltung wie der Hafengeburtstag verantwortungsvoll stattfinden könnte. Momentan prüfen die Veranstalter:innen einen neuen Termin im Spätsommer. Das Ergebnis dieser Prüfung soll Ende März vorliegen.
Unterschied zum Hamburger Dom
Im Gegensatz zum Hamburger Dom, der auch während der Pandemie wieder stattfand, gibt es beim Hafengeburtstag keine eingrenzbare, zugangskontrollierte Veranstaltungsfläche. Stattdessen finden die Feierlichkeiten auf offener, kilometerlanger Fläche durch belebte Nachbarschaften mit Anwohner:innen und Geschäften statt. Kontrollen seien in diesem Umfeld daher nicht möglich.
Das größte Hafenfest der Welt
Der Hamburger Hafengeburtstag ist mit mehr als eine Millionen Teilnehmenden und rund 300 einlaufenden Schiffen das größte Hafenfest der Welt. Bereits seit 1977 feiern Hanseat:innen und Besucher:innen aus aller Welt das Fest in Hamburg.
dpa/mar
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Es gibt keinen Gedanken, den Marina Schünemann, Jahrgang 1997, nicht jederzeit notieren kann: Sie besitzt 25 Notizbücher, thematisch geordnet. Neben ihrer Liebe zum Schreiben zeichnet sie gerne berühmte Frauen wie Amalie Sieveking, die Mutter der ersten Sozialhäuser in Hamburg. Marina liebt das Theater, sie näht dafür sogar selbst Kostüme. Weil es in ihrer Heimatstadt Salzgitter keine größeren Bühnen gibt, zog die Kulturliebhaberin nach Hamburg, um hier Medien- und Kommunikationswissenschaft zu studieren. Für ihre Bachelorarbeit beobachtete sie ein Jahr lang, wie rechte Influencerinnen auf Instagram Gleichgesinnte rekrutieren. Neben dem Studium arbeitete sie für das Hamburger Straßenmagazin „Hinz & Kunzt“. Gerade setzt sie sich als Präsidentin von Golden Z, einem jungen Netzwerk für Frauen, etwa für Geschlechtergerechtigkeit in der Politik ein. Kürzel: mar