Hand eines Kindes über einem Schachbrett mit Schachfiguren., aufgenommen bei dem letzten Schachturnier
Seit Mai 2017, als mehr als 4.000 Teilnehmenden gegeneinander spielten, ist das Alsteruferturnier das größte Schachturnier der Welt.

Am Donnerstag, den 23. Juni, findet in Hamburg nach zweijähriger Corona-Unterbrechung wieder das weltweit größte Schul-Schachturnier statt. Bekannt ist der Wettkampf unter den Namen Alsteruferturnier oder Rechtes gegen Linkes Alsterufer.  Das erwartet die Besucher*innen.

Die Arena des traditionellen Schachturniers der Hamburger Schulen ist diesen Donnerstag der Hamburger Rathausmarkt. Damit findet das Turnier erstmals unter freiem Himmel statt. Etwa 3.000 Kinder aus Hamburg und Umgebung werden von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr in Schachduellen gegeneinander antreten. Die Siegerehrung startet direkt im Anschluss.

Alle Hamburger Schulen sowie Schulen aus dem Hamburger Umland konnten sich in den vergangenen Wochen für das Alsteruferturnier anmelden und beliebig viele Mannschaften stellen. Dabei bilden jeweils acht Schüler*innen ein Team. Die Mannschaften werden gegen möglichst gleichalte und gleichstarke Teams gelost. Die Kinder spielen für ihre Alsteruferseite. Auf die Teilnehmenden warten Urkunden, Pokale und ein Rahmenprogramm.

64 Jahre Schachturnier Hamburg

Das Hamburger Alsteruferturnier, auch Rechtes gegen Linkes Alsterufer genannt, fand erstmals 1958 statt. Es wurde jahrelang im Congress Center Hamburg und danach in der Barclays-Arena ausgetragen. Im Mai 2017 schaffte das Turnier den Weltrekord mit über 4.000 Teilnehmenden. Seitdem gilt es als das größte Schachturnier der Welt. Weil der Wettstreit dieses Jahr draußen stattfindet, ist er trotz Corona ohne Beschränkungen. So nah an der Alster war das Turnier noch nie.

may

Vorheriger ArtikelUkrainische Flüchtlinge: Übersicht über wichtige Anlaufstellen in Hamburg
Nächster ArtikelZwei Familien, ein Zuhause
Maylin Rivero (1998) war zuletzt als Sechsjährige in Kuba, dem Heimatland ihres Vaters. In München aufgewachsen, gehörten Salsamusik und Kochbananen trotzdem immer zu ihrem Alltag. Sie studierte Jura und Soziologie an der LMU München und schrieb ihre Bachelorarbeit zum Thema „Antischwarzer Rassismus in einer weißen Mehrheitsgesellschaft am Beispiel der USA“. Dabei spielten ihre Erfahrungen während eines Highschooljahres in Nebraska durchaus eine Rolle. Möglichst weit weg ist Maylins Motto: Während eines Freiwilligendienstes in Kolumbien unterrichtete sie an einer Schule und war dort auch für die Pressearbeit zuständig. Für ein französisches Startup schrieb sie Newsletter und Social-Media-Posts. Und nun in Hamburg? Neben ihrem Masterstudium vertieft sie ihre DJ-Skills – kein Salsa, sondern Hiphop. Kürzel: may

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here