Die Hamburger Alsterschwäne werden vom Schwanenvater Olaf Nieß eingesammelt und in ihr Winterquartier gebracht. Foto: Ulrich Perrey/dpa
Die Hamburger Alsterschwäne werden vom Schwanenvater Olaf Nieß eingesammelt und in ihr Winterquartier gebracht. Foto: Ulrich Perrey/dpa

Auch dieses Jahr ziehen die Hamburger Alsterschwäne wieder in ihr Winterquartier am Eppendorfer Mühlenteich. Schwanenvater Olaf Nieß sammelt die Tiere ab Dienstag ein. 

Wenn die Alsterschwäne nicht mehr über die Alster schwimmen, wissen Hamburger, dass offiziell der Winter angebrochen ist. Hamburgs Schwäne sind heute wieder in ihr Winterquartier am Eppendorfer Mühlenteich gezogen – ein paar von ihnen zumindest. Der Schwanenvater Olaf Nieß begann am heutigen Dienstag um 11 Uhr mit dem Einsammeln der Tiere.

Über den Sommer haben sich viele der Alsterschwäne weit über die Alster verteilt, da viel Verkehr und Wassersport auf dem Wasser betrieben wurde. Deshalb ist es nicht möglich alle Tiere auf einen Schlag einzusammeln. In den kommenden Tagen wird Schwanenvater Nieß den Großteil der Schwäne in den umliegenden Alsterkanälen einsammeln müssen. Bis April bleiben sie in ihrem Winterquartier, dann ziehen sie wieder in ihre Reviere in der Stadt.

Alsterschwäne: Das Wahrzeichen Hamburgs

Die weißen Vögel schmücken seit mehreren hundert Jahren das Hamburger Stadtbild. Vor allem um den Rathausmarkt, die Binnenalster und die Außenalster sind sie anzutreffen. Schon im 16. Jahrhundert wurden Futtermittel für Alsterschwäne aus öffentlichen Geldern bezahlt. 1664 wurden sie von der Stadt unter einen besonderen Schutz gestellt, der es verbietet die Tiere zu beleidigen, zu verletzen oder gar zu töten.

ari/dpa

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