Die deutsche Herrenmannschaft bei einem Spiel. Dieses Jahr findet die Hockey EM in Hamburg statt.
Die deutsche Herrenmannschaft bei einem Spiel. Foto: WSP/Frank Uijlenbroek

Ab dem heutigen Mittwoch bis kommenden Sonntag kämpfen je sechs Hockey-Teams der Damen und Herren in Hamburg um den Europatitel. Die Europameisterschaft (EM) findet in der Sporthalle Hamburg statt.

Die Hockey-EM startet am heutigen Mittwoch in der Sporthalle Hamburg. Sowohl die deutsche Damen- als auch die Herren-Mannschaft kämpfen bis kommenden Sonntag um den EM-Titel.

“Hamburg ist stolz auf seine große Hockey-Tradition”, sagte Sportsenator Andy Grote (SPD). “Mit rund 10.000 Aktiven sind wir die Hockey-Hochburg Deutschlands und freuen uns daher ganz besonders auf dieses Turnier.”

Der Sender SPORT1 überträgt die Spiele der Damen und Herren der Hallenhockey-EM. SPORT1 zeigt insgesamt sieben Live-Übertragungen, darunter auch die EM-Finalpartien.

Hockey-EM in Hamburg: Deutschland als Favorit

Deutschland gehört sowohl bei den Damen als auch bei den Herren zu den Favoriten. Die Herren treten als Titelverteidiger an.

In der Auswahl für die Hockey-EM spielen 13 Spieler*innen aus Hamburger Clubs: sieben bei den Herren und sechs bei den Damen. Bei den Herren steht der 35-Jährige Hamburger Tobias Hauke vom Harvestehuder THC vor dem Abschluss seiner internationalen Karriere. Er hat bereits zwei olympische Goldmedaillen gewonne. Es ist sein erstes internationales Tunier in seiner Heimatstadt.

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EM als “Highlight eines Sportjahres”

Die Hockey-EM ist Teil der Strategie der Stadt Hamburg, pro Jahr ein internationales Großtunier durchzuführen. 2023 stehen die Triathlon-WM und 2024 Spiele der Fußball- und Handball-EM in Hamburg an.

“Die Doppel-EM wird nochmal ein echtes Highlight eines Sportjahres, das wieder ohne Einschränkungen ausgekommen ist”, so Grote. Er erwartet “starke Impulse für den Hockey-Sport und darüber hinaus”.

juk/dpa

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Für Julia Kaiser, 1995, ist nichts unmöglich – sobald sie ihren ersten Kaffee hatte. Ob Technofestivals im Schwarzwald organisieren, Lampen und Stühle gestalten oder den Industrieroboter Horst online vermarkten – sie springt gern ins kalte Wasser und lernt dann schwimmen. Studiert hat sie in Konstanz: internationales Management mit dem Schwerpunkt Südostasien, weil das spannender klang als BWL. Dafür hat sie ein Jahr in Indonesien und Malaysia gelebt und gearbeitet. Den dort verbreiteten Leitsatz „Jam karet“, was soviel heißt wie: „kein Stress“, hat sie mit zurück nach Deutschland gebracht. Diese Gelassenheit half ihr, als sie im Alleingang für den Onlineauftritt eines Start-ups verantwortlich war. Mit der gleichen Geduld sucht Julia auf Flohmärkten nach Schätzen. Ihr tollster Fund: zwei Cocktail-Sessel, die sie komplett neu bepolstert hat. Kürzel: juk