Ab dem 11. Dezember gibt es einen neuen Fahrplan der Deutschen Bahn. In Hamburg fahren Fernzüge und Regionalbahnen öfter, auch der HVV baut sein Angebot aus.
Ab dem kommenden Wochenende gibt es einen neuen Fahrplan der Deutschen Bahn. Ab dem 11. Dezember kommen im Norden neue Verbindungen hinzu. Der ICE 100 von Basel nach Köln und Dortmund etwa fährt künftig bis nach Hamburg. Auch der ICE-Sprinter von Hamburg nach Köln soll nun täglich fahren – bisher war dies nur freitags und sonntags der Fall.
Neuer Fahrplan: Mehr Züge der Deutschen Bahn von Hamburg aus
Die IC-Verbindung nach Sylt fährt bald häufiger: Zusätzlich zur bestehenden täglichen IC-Verbindung zwischen Hamburg und Westerland gibt es mit dem neuen Fahrplan einen zusätzlichen frühen Zug. Außerdem soll der Fernzug nun das ganze Jahr, statt nur saisonal fahren.
Die Verbindung zwischen Hamburg und Lübeck wird enger getaktet: Am Wochenende sollen auf der Strecke des Regionalzugs RE 8 von 8 bis 24 Uhr halbstündlich Züge fahren – in der Nacht dann jede Stunde. Auch werktags fahren dann die Züge alle 30 Minuten – ab 5 Uhr. Die Strecke wird ab dem 1. April 2023 verlängert: Fahrgäste können dann täglich bis Travemünde-Strand fahren. Die Strecke führte bislang nur von Hamburg bis Lübeck.
Änderungen im HVV: Mehr Züge der S3
Auch der Hamburger Verkehrsbund (HVV) baut sein Angebot aus: Die S-Bahnlinie S3 zwischen Elbgaustraße und Pinneberg soll auch spätabends im Zehn-Minuten-Takt fahren. Sonntags wird die AKN-Linie A3 zwischen Ulzburg-Süd und Elmshorn um einen frühen Zug ergänzt.
Es gibt aber auch Sperrungen: Wegen Bauarbeiten fährt die AKN-Linie A1 (Eidelstedt-Kaltenkirchen) zwischen Burgwedel und Ellerau vom 16. Januar bis zum 19. August 2023 nicht. Die Bahnstrecke soll elektrifiziert werden. Außerdem ist wegen Arbeiten an den Bahnbrücken auf der Veddel der Regionalverkehr zwischen Hauptbahnhof und Harburg weiterhin eingeschränkt.
fra/dpa
Francine Sucgang, Jahrgang 1992, hat in den USA schon einmal an einer Rollschuhdemo gegen Asian American Hate teilgenommen - mit dem Fahrrad. Heute ist sie gern selbst auf acht Rollen unterwegs. Ihr erstes Studium brach Francine ab, um auf den Philippinen nach dem Taifun Haiyan für fünf Monate Hilfe zu leisten. Unter anderem arbeitete sie mit Menschen mit Behinderung, dadurch kann sie zusätzlich zu sechs bis sieben anderen Sprachen auch ein wenig Gebärdensprache. In Augsburg studierte sie folgerichtig einen sprachwissenschaftlichen Studiengang. Dabei merkte sie, dass sie am liebsten als Journalistin arbeiten würde. Für das dortige Uniradio war sie sogar schon einmal live on air. Nach dem Bachelor zog sie aber zunächst für zwei Jahre nach Kalifornien, um Apples Siri Deutsch beizubringen.
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