Elektroauto mit Rollstuhlrampe des Shuttleservice Hop vom HVV
Der neue Shuttleservice des HVV geht im Januar 2023 an den Start. (Foto: VHH/Wolfang Köhler)

Der neue Shuttleservice “Hop” startet am 2. Januar 2023 in Harburg. Damit sollen Lücken in der Beförderung geschlossen werden. Auch weitere Gebiete im Süden Hamburgs sind an den Service angeschlossen.

Am 2. Januar können erstmals die Fahrzeuge eines On-Demand-Shuttleservices in Harburg über eine App gebucht werden. Das Angebot ist in den Personennahverkehr integriert. Der Service namens “Hop” kann mit gängigen HVV-Tickets plus einen Aufpreis von zwei Euro pro Person und Fahrt genutzt werden. Der Shuttle steht täglich rund um die Uhr zur Verfügung. Fahrgäste mit ähnlichen Routen werden zu Fahrgemeinschaften zusammengefasst.

Fahrgäste können von einer beliebigen Adresse im Bediengebiet zu einer Haltestelle oder einen HVV-Haltepunkt gelangen – und umgekehrt. Es sollen zusätzliche Haltepunkte eingerichtet werden.

Elektronisch und Barrierefrei

Die Elektroautos haben für bis zu sechs Personen Platz und sind barrierefrei. Rollstuhlfahrer*innen können über eine Rampe einsteigen. Auch Kinderwagen können im Shuttle transportiert werden.

Hier fährt “Hop”:

Neben Harburg umfasst das Bediengebiet für “Hop” auch die Stadtteile Neuland, Wilstorf, Rönneburg, Langenbek und Sinstorf sowie Teile von Gut Moor. Ab dem 1. April 2023 soll das Gebiet um die Stadtteile Marmsdorf, Eißendorf und Heimfeld erweitert werden. Dann umfasst das Bediengebiet 43 Quadratkilometer.

Zentrale Umsteigepunkte sind der S-Bahnhof Harburg, der ZOB Harburg, der S-Bahnhof Harburg Rathaus sowie der S-Bahnhof Heimfeld. Zudem werden das Phönix-Center, die Harburg Arcarden, das Rathaus Harburg, die Technische Universität Hamburg, das Asklepios Klinikum Harburg, das Bäderland Midsommarland und das Archäologische Museum Harburg angebunden.

“Hop” sollen die Beförderungslücken in Harburg schließen und auch eine Alternative zum eigenen Auto sein.

chb

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Chiara Bagnoli, Jahrgang 1999, regt sich gern über Dinge auf, etwa über deutsche Restaurantgäste, die Pizza mit Salami und Schinken bestellen. Sie ernährt sich meistens vegan, außer wenn Oma Franca Spaghetti mit Tintenfisch macht. Nach dem Abitur in Hof ging sie für acht Monate als Backpackerin nach Neuseeland und arbeitete dort drei Monate lang auf einer Erdbeerfarm. Anschließend studierte sie in Passau Journalismus und strategische Kommunikation. Für die „Passauer Neue Presse“ schrieb sie über Themen von Piercing-Studios bis hin zu Klimaprotesten. Seit einem Praktikum bei einem Lokalsender weiß sie außerdem, wie man die Geschwindigkeit eines Teleprompters an das Sprechtempo der Moderation anpasst. Kürzel: chb