Eine Hand ist geballt über Blutbeutel.
Symbolbild. Foto: pixabay/Tahir Xəlfə

In Hamburg spenden Menschen bei anhaltender Hitze kaum Blut. Das ist fatal. Das Deutsche Rote Kreuz ruft deshalb dazu auf, jetzt als Spender anzutreten. Bei den Blutgruppen 0 negativ und positiv sowie A negativ wird es knapp.

An heißen Tagen wird weniger Blut gespendet, so das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Der Bedarf an Blutspenden in Kliniken und Arztpraxen bleibe aber gleichzeitig hoch. Deshalb ruft das DRK nun dazu auf, trotz Hitze einen der Orte aufzusuchen, an denen man Blut abnehmen lassen kann. Blutspenden braucht es etwa nach Unfällen, bei OPs, bei Geburten oder für schwer kranke Menschen. „Damit es nicht zu Einschränkungen in der Patientenversorgung kommt, sind wir gerade jetzt auf jede einzelne Blutspende angewiesen“, sagt DKR-Nordost-Sprecherin Kerstin Schweiger.

Diese Blutgruppen werden gebraucht

Besonders knapp sind derzeit die Blutgruppen 0 Rhesus-negativ, 0 Rhesus-positiv und A Rhesus-negativ. Die Vorräte an Blutspenden reichen demnach nur noch für etwas mehr als einen Tag. Für einen sicheren Puffer bräuchte es laut DRK Blut für vier bis fünf Tage.

Blutspenden auch bei Hitze möglich

Für die kommenden Tage erwarten die Wetterdienste in Hamburg und im restlichen Norden Temperaturen von mehr als 30 Grad. Eine Blutspende bleibt laut DRK auch bei Hitze möglich. Wer spenden möchte, soll vorher viel trinken, leicht essen und danach Sport oder andere Anstrengung meiden. Schweiger rief dazu auf, dass gesunde Menschen am besten vor der Fahrt in den Urlaub Blut spenden.

Termine in Hamburg finden Interessierte über den DRK-Blutspendedienst.

pal/dpa

Patricia Schnoor, geboren 2002 in Hamburg, war als Kind entweder beim Karate oder Reiten, liebt Horrorfilme und hat als Teenie alle Wände ihres Zimmers bemalt. Ursprünglich wollte sie Ärztin werden, doch dann kam BookTok dazwischen. Nach dem Abi begann sie dort Illustrationen und Buch-Reviews zu veröffentlichen. Keine zwei Jahre später bekam sie Illustrations-Aufträge von den Big Five der Publishing-Häuser sowie aus neun Ländern, darunter Malaysia und die USA. Parallel hat sie Medienwissenschaft mit dem Nebenfach Kommunikation und Journalistik an der Universität Hamburg studiert. In ihrer Bachelorarbeit widmete Patricia sich ihrer Leidenschaft BookTok auch wissenschaftlich. Karate macht sie heute nicht mehr, dafür haut jetzt ihre Berichterstattung um.
Kürzel: pal

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