Mehrere Varianten, ein Gebäude: Das neue Campus Service Center der HAW Hamburg geht in die nächste Planungsphase. Es gibt drei Entwürfe für den Bau am Berliner Tor. Von einem grünen Dach und einer Pizzaria ist zu lesen.
Weiße Fassade und Glas, roter Look mit grünem Dach oder doch lieber eine rotbraune Optik mit Tageslichtatmosphäre? Das geplante Campus Service Center der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg, geht in die nächste Phase: Nach einem Architekturwettbewerb für das Konzept des Neubaus stehen jetzt drei Sieger-Entwürfe fest.
Wann gebaut wird, ist noch offen
In einem Realisierungswettbewerb, an dem mehrere Architekturbüros teilnahmen, wurden drei Sieger*innen bestimmt. Der erste Preis ging an das Büro Riehle Koeth GmbH + Co. KG aus Stuttgart. Den zweiten Preis erhielt das Hamburger Büro gmp International GmbH und den dritten Preis bekam Fakt – Office for Architecture GmbH aus Berlin.
Mit welchem der drei Architekturbüros das Projekt umgesetzt wird, entscheidet sich nach dem nun folgenden Verhandlungsverfahren. Dort entsteht ein endgültiger Entwurf, dem vor dem Bau außerdem die Hamburgische Bürgerschaft zustimmen muss. Eine genaue Terminplanung für den weiteren Prozess gibt es noch nicht.
Ein Campus mit Pizzeria
Das Campus Service Center soll die Neugestaltung des Hochschulcampus der HAW am Berliner Tor einleiten. Der Neubau wird bei der Hauptfeuerwache 1 am Campus Berliner Tor gebaut. Als Lern-, Arbeits- und Aufenthaltsort für Studierende, Mitarbeitende und Gäste soll es ein neuer Mittelpunkt des Campus werden.
In das Gebäude soll ein Weiterbildungszentrum sowie Service- und Beratungsangebote einziehen. Außerdem die Fachbibliotheken der Fakultäten Technik Wirtschaft und Information sowie Soziale Arbeit. Eine weitere Mensa ist zu diesem Zeitpunkt nicht geplant, dafür aber eine Pizzeria des Studierendenwerks.
Nachhaltigkeit und Kosten
Der Pressesprecher der HAW, Matthias Echterhagen, erklärt auf Nachfrage von FINK.HAMBURG, dass „eine Nachhaltigkeitszertifizierung nach BNB Silber angestrebt” wird. Das ist ein Bewertungssystem vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen bei dem sechs Kriterien berücksichtigt werden. Die Zertifizierung geht von Bronze bis Gold.
Außerdem sollen zwei Strategien von der Stadt Hamburg für öffentliche Gebäude berücksichtigt werden durch eine Begrünung des Daches sowie der Fassade. Die Kosten werden von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) in Vertretung der Stadt Hamburg getragen – Berechnungen gibt es noch nicht.






isi
Luise Mia Beyer, Jahrgang 2002, liebt ihren Geburtsort St. Pauli, war aber schon viel unterwegs. Als Pfadfinderin wanderte sie quer durch Europa, mit einem Holzboot reiste sie in Indonesien von Insel zu Insel, in ständiger Angst vor einer Havarie. In Norddeutschland betreute sie Kinderschauspieler*innen auf einem Filmset und in Hamburg lieferte sie im Smart Pizza aus. Ihren Spaß am Skifahren und Surfen verband sie an der Leuphana mit Social Media: Sie produzierte Reels über Hochschulsportreisen. Nach dem Bachelor in Kulturwissenschaften machte sie ein Praktikum im Bereich Kultur- und Wissenschaftskommunikation bei Holtzbrinck Berlin. Beim Goethe-Institut in San Francisco betreute Luise die digitale Kommunikation und wohnte drei Monate im Turm der Feuerwache aus "The Princess Diaries". Jetzt, endlich, lebt sie wieder auf dem
Kiez. Kürzel: isi







