Der Hamburger Sprinter Owen Ansah stellte am Samstagabend in Regensburg einen deutschen Rekord über 100 Meter auf. Mit 9,98 Sekunden unterbot er seine bisherige Bestzeit um eine Hundertstelsekunde. 

Am vergangenen Samstagabend stellte der Sprinter Owen Ansah vom Hamburger Sportverein einen neuen deutschen Rekord über die 100-Meter-Distanz auf. Er unterbot dabei den bisherigen Rekord, den er selbst vor gut zwei Jahren aufstellte, um eine Hundertstelsekunde. Der Hamburger knackte in Regensburg die magischen zehn Sekunden und lief die 100 Meter in 9,98 Sekunden.

Kein One-Hit-Wonder

Ansah stellte mit seiner Bestzeit nicht nur die bisher beste deutsche Zeit über 100 Meter auf, sondern unterbot die alte Rekordzeit aus dem Jahr 2024 um eine Hundertstelsekunde. Diese hatte der 25-Jährige vor etwa zwei Jahren in Braunschweig mit 9,99 Sekunden aufgestellt.

Auch auf europäischer Ebene läuft der Hamburger vorne mit: Auf der 100-Meter-Distanz war dieses Jahr kein Europäer schneller als Ansah. Nach seinem Rekordlauf sagte er: „Ich wollte zeigen, dass ich kein One-Hit-Wonder bin.“ Der Athlet zeigte in Regensburg, dass er, passend zu der gleichnamigen ZDF-Dokumentation aus dem vergangenen Jahr, „Der schnellste Deutsche aller Zeiten“ ist.

Nach seinem Zieleinlauf freute sich Owen Ansah über den neuen Rekord: „Ich wollte es unbedingt auf die Bahn bringen“, sagte der Athlet, nachdem er 100 Meter in 9,98 Sekunden lief. „Wir trainieren für solche Zeiten und solche Rennen. Dass die Zeit jetzt schon da ist, darüber freue ich mich schon sehr“, sagte Ansah, nachdem er erst im zweiten Saisonrennen den neuen deutschen Rekord aufstellte.

Viel Zeit zum Feiern hat der Hamburger nicht. In der kommenden Woche startet Ansah in Mannheim über 100 Meter und über die doppelte Distanz. Danach wartet auf den Athleten des Hamburger SV eine intensive Trainingsphase, um bei der Europameisterschaft in Großbritannien vom 10. bis 16. August noch mal einen draufzusetzen.

lea

Wer Leif Erik Ahlhorn, 2001 geboren, beim Kneipenquiz gegenübersteht, sollte das Weite suchen. Der Oldenburger darf sich stolz „NDR Quizshow Sieger” nennen. Dass Enchiladas immaterielles Weltkulturerbe sind, lernte Erik bereits bei seinen Auslandssemestern in Mexiko. In Münster hat er seinen Bachelor in Deutsch-Lateinamerikanische Studien erfolgreich absolviert. Weniger aussichtsreich klingen die Chancen seines Uniliga-Fußballteams: „RSC Anders Schlecht". Gut, dass Erik ohnehin Radfahren bevorzugt. Sportjournalismus ist allerdings nichts für ihn. Lieber möchte er als Auslandskorrespondent arbeiten. Letztlich gilt im Job, auf dem Rad und im Quiz: Erik verfolgt große Ziele.
Kürzel: lea

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