Nach elf Jahren: Alexander Zverev gewinnt Grand Slam

Tennis-Star siegt in Paris

Alexander Zverev hält seinen Tennisschläger in der Hand.
Alexander Zverev steht auf der Tennis-Weltrangliste der Herren auf Rang Drei. Foto: Alessandra Tarantino/AP/dpa

Im 41. Anlauf: Alexander Zverev hat am Sonntag seinen ersten Grand-Slam-Titel gewonnen. Das Finale der French Open gewann der Hamburger Tennis-Profi gegen Flavio Cobolli.

Alexander Zverev gewann am Sonntag das Finale der French Open mit 6:1, 4:6, 6:4, 6:7 (5:7), 6:1. Insgesamt dauerte das Spiel in Paris 4 Stunden und 16 Minuten. Sein Gegner war der 24-jährige Italiener Flavio Cobolli.

Jannik Sinner war früh im Turnier ausgeschieden

Bereits früh im Turnier wuchs der Druck auf den gebürtigen Hamburger. Denn der Weltranglistenerste Jannik Sinner schied bereits in der zweiten Runde überraschend gegen Juan Manuel Cerúndolo aus. Da Carlos Alcaraz gar nicht erst teilgenommen hatte, wurde Zverev als Nummer Drei der Welt zum Favoriten bei den French Open.

Im Endspiel am Sonntagnachmittag wurde der Tennis-Profi dieser Favoritenrolle gerecht. In fünf Sätzen besiegte er den Italiener Cobolli. Damit ist Zverev der erste deutsche Grand-Slam-Sieger im Herren-Tennis seit dem Erfolg von Boris Becker 1996 in Melbourne.

Im Juni 2015 nahm der Hamburger zum ersten Mal an der Hauptrunde eines Grand-Slam-Turniers teil – die vier größten Tennis-Turniere eines Kalenderjahres: die Australian Open, French Open, Wimbledon Championships und US Open. Rund elf Jahre später, im Alter von 29 Jahren, sicherte er sich nun den ersten Titel.

Große Vorwürfe gegen Zverev in der Vergangenheit

Zverev stand in den vergangenen Jahren abseits seiner sportlichen Leistung in der Kritik. Zwei seiner Ex-Freundinnen warfen dem Sportler unabhängig voneinander vor, sie im Streit körperlich angegriffen zu haben. Brenda Patea, eine der beiden Ex-Freundinnen, ging mit ihren Vorwürfen vor Gericht. Der Prozess gegen Zverev wurde im Juni 2024 mit Zustimmung aller Beteiligten eingestellt.

hus

Juli Husmann, geboren im Juli 2003, ist nach einer berühmten Schriftstellerin benannt und tatsächlich gerne ”unter Leuten”. Sie stammt aus dem Hamburger Treppenviertel und möchte auch beruflich aufsteigen. In Lüneburg studierte sie Digital Media und Wirtschaftspsychologie, ihr eigentliches Thema aber war schon vorher klar: Juli spielt Hockey, am Wochenende steht sie gern auf der Nordtribüne des Volksparkstadions. Gearbeitet hat sie schon für Sport1, Sky und den Sportteil der Mopo, für “Dein Spiegel” entwarf sie ein WM-Quiz. Beim Streamingdienst Dyn kommentiert sie Frauen-Hockey-Bundesligaspiele. Ihre eigene Profikarriere sieht sie heute eher auf der Pressetribüne als auf dem Feld. Kürzel: hus

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