Das Spezialeinsatzkommando der Polizei Hamburg hat sein erstes Schnellboot in Dienst genommen. Das Boot könnte etwa bei Geiselnahmen oder terroristischen Bedrohungen zum Einsatz kommen.
Künftig werden die Boote der Wasserschutzpolizei vom ersten Schnellboot des Spezialeinsatzkommandos (SEK) unterstützt. Am Mittwoch stellte Polizeivizepräsident Morten Struve das Mehrzweckboot “LKA 24/SE” am Hamburger Hafen in den Dienst. Hamburgs SEK-Chef Karsten Koch sieht den Einsatzbereich des Schnellboots beispielsweise bei Geiselnahmen oder terroristischen Bedrohungen, in Hamburg, aber auch innerhalb des Nordverbunds der Spezialkräfte. Das Boot sei vor allem für akute Einsätze gedacht und könne auch in Küstennähe agieren.
Schnelles Mehrzweckboot
Im Unterschied zu Wasserschutzpolizeibooten könnten mit dem neuen Einsatzboot sehr schnell hohe Geschwindigkeiten erreicht werden und anders als bei Jet-Skis könne die Polizei von der feste Standfläche auch agieren, so Struve. Zudem kann das SEK ihm zufolge mit dem Boot Ausrüstung transportieren.
Laut Polizei kostete das Boot 540.000 Euro und wurde in Dänemark gebaut. Es bietet Platz für zehn Personen und wird mit zwei Außenbordmotoren betrieben. Die Planungen für die Anschaffungen hätten bereits 2017 begonnen.
kis/dpa
Titelbild: dpa/Daniel Reinhardt
Kim Staudt, Jahrgang 1996, hasst Hasskommentare. Als Werkstudentin in der Online-Redaktion der “FAZ” moderierte sie Leserkommentare und las dabei mehr Scheußlichkeiten als ihr lieb war. Es war ein harter Wechsel: Kurz davor hatte sie in der Redaktion von “InStyle” noch Kisten voller Designerstücke aus Mailand, Paris und New York durchwühlt und beim Onlinemagazin “GQ” live über die Wahl zum “Mann des Jahres” gebloggt. Ihr Lieblingsroman ist “Das Bildnis des Dorian Gray” von Oscar Wilde, “Die Leiden des jungen Werthers” las sie im Garten des Goethe-Hauses in Frankfurt. Natürlich durfte es auch für das Germanistik- und Amerikanistikstudium nur die dortige Goethe-Universität werden. Am liebsten mag sie Filme mit Plot Twist - und Serien mit F: “Fargo”, “Friends” und modern “Family”.
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