Die nächtlichen Starts und Landungen am Hamburger Airport lassen den Fluglärm wachsen. Foto: Paul Lucas_flickr.com_cc by 2.0
Die nächtlichen Starts und Landungen am Hamburger Airport lassen den Fluglärm wachsen. Foto: Paul Lucas_flickr.com_cc by 2.0

Der Airport Hamburg vermeldet einen neuen Rekord: Über 16 Millionen Passagiere nutzten den Flughafen im Jahr 2016. Der Flughafen-Chef freut sich über den effizienten Betrieb. Der BUND kritisiert eine Zunahme des Fluglärms.

Die Zahl der Fluggäste am Airport Hamburg ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 Prozent gewachsen. Insgesamt 16,2 Millionen Passagiere nutzten den Flughafen 2016. Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Airport zeigt sich zufrieden: „2016 war ein erfolgreiches Jahr mit einem guten wirtschaftlichen Erfolg für Hamburg Airport.“

Die aus Sicht des Flughafens erfreuliche Entwicklung sorgt allerdings auch für Kritik. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) weist auf einen deutlichen Anstieg des Fluglärms hin. Parallel zur Rekordmeldung des Flughafens veröffentlichte der BUND seinen Fluglärmreport für das Jahr 2016. Demzufolge war 2016 das lauteste der letzten 15 Jahre. Über 200.000 Bürger in Hamburg und im Umland seien vom Fluglärm betroffen.

Nachtflugverbot wird nicht ausreichend respektiert

Der Sprecher des Arbeitskreises Luftverkehr im BUND, Martin Mosel, bemängelt, dass der Betrieb des Flughafens keine Rücksicht auf die Bürger der Stadt nehme. Dem Report zufolge ist das größte Problem, dass das Nachtflugverbot nicht ausreichend eingehalten wird. In lediglich zwölf der 184 untersuchten Nächte starteten und landeten keine Flugzeuge nach 23 Uhr.

Nach Angaben des BUND geht diese Entwicklung vor allem auf die Zunahme von Billiganbietern wie Ryanair und Easyjet zurück. Diese produzierten drei Viertel der verspäteten Flüge. Die Umweltorganisation fordert die Hamburger Bürgerschaft auf, dagegen vorzugehen. Um der Initiative Nachdruck zu verleihen, hat der BUND kürzlich eine Volkspetition zur Nachtruhe gestartet.

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Joachim Plingen, Jahrgang 1990, hat schon einmal in „Carmen“ an der Düsseldorfer Oper gesungen – im Chor. Später studierte er an der Sporthochschule Köln Sportmanagement. Nach dem Bachelor arbeitete er in Leipzig beim Radiosender Detektor.fm. In Quebec jobbte er als Kellner und als Sprachlehrer, um damit eine Motorradtour durch Vietnam zu finanzieren. Der gebürtige Bonner wohnt in St. Georg, spielt Schlagzeug und legt Platten auf. Auf eine bestimmte Musikrichtung möchte er sich dabei nicht beschränken, nur Schlager, Black Metal, Trash-Pop und Dubstep mag er nicht. Joachim spielt Fußball, zuletzt bei Blau-Weiß Leipzig, und ist Fan von Bayer Leverkusen. Manchmal steht er auch als Schauspieler für Kurzfilme vor der Kamera.
Zu jedem Bier bestellt sich Lesley-Ann Jahn, Jahrgang 1992, einen Strohhalm — der verbessert angeblich den Geschmack. Auch sonst fällt die gebürtige Itzehoerin, die für ihr Germanistik-Studium nach Hamburg gezogen ist, knallharte Urteile in den Szenevierteln. Als Redakteurin für einen Hamburger Zeitschriftenverlag schaute sie zum Beispiel kritisch in die Küchen und auf die Ladentheken der Stadt. Als sie einmal für einen Artikel 30 Tage lang vegan, koffein- und alkoholfrei leben musste, litt sie dabei entsetzlich am Kaffeeentzug. Lesleys Freunde kommen bei ihr in den Genuss von selbstgemachten Kuchen und gesunden Gerichten.