FINK.HAMBURG Adventskalender Türchen 20: Weihnachtsmusik mal anders
FINK.HAMBURG Adventskalender Türchen 20: Weihnachtsmusik mal anders. Foto: Unsplash ,Grafik: Laura Lagershausen

Weihnachten ist die Zeit der Nächstenliebe und des Gebens. Für euren Support im ersten Jahr von FINK.HAMBURG möchte sich die Redaktion mit einem Adventskalender und persönlichen Weihnachtstipps bedanken.


Adventskalender JoachimJoachim Plingen (Ressort Politik)

„In der Weihnachtszeit laufen die Coca-Cola-Werbelieder und ‚Last Christmas‘ rauf und runter. Neben dem kommerziellen Weihnachtspop gibt es auch Alternativen aus anderen Genres, die nicht belastend festlich sind. Fünf Tipps für Weihnachtsmusik.“


Die andere Weihnachtsmusik

1. Earth Wind & Fire: „Holiday“

Im Oktober 2014 haben Earth Wind & Fire ein Weihnachtsalbum herausgebracht. Auf „Holiday“ interpretiert die Band Weihnachts-Klassiker in Funk-, Soul- und Disco-Sounds. Das Special des Albums ist die Weichnachtsversion „December“ vom Hit „September“ aus den 1970er Jahren. Die optimale Platte, wenn die Stimmung um den Esstisch ein bisschen schläfrig wird.

2. „Handel’s Messiah – A Soulful Celebration“

Das Stück ist eine Interpretation des „Messias“ von Georg Friedrich Händel. Der Komponist schrieb das Oratorium 1741 und erzählt darin die christliche Glaubensgeschichte. 1992 brachte eine Gruppe von Musikern um Mervyn Warren, Shelton Kilby und Cedric Dent eine Gospel-Version des Klassikers heraus. Beim Hören des Albums fühlt man sich, als ob man Weihnachten in einer Kirche in Brooklyn verbringt.

3. Chanticleer: „In The Bleak Mid-Winter“

Chanticleer sind ein A-Capella-Ensemble aus San Francisco. Die Gruppe besteht ausschließlich aus Männern und singt akustische Versionen von klassischer Musik, Jazz oder Gospel. Im Jahr 2000 gewann das international renommierte Ensemble einen Grammy als „Best Small Ensemble Performance“. Tipp: Augen schließen und innehalten, Chanticleer singen für die Seele.

4. Die Roten Rosen: „Wir Warten Auf’s Christkind“

Das Kontrasprogramm zu Chanticleer bilden Die Toten Hosen, die auch das Pseudonym Die Roten Rosen verwenden. In ihrem Album „Wir Warten Auf’s Christkind“ (1996) spielt die Düsseldorfer Band deutsch- und englischsprachige Weihnachtsklassiker wie „Alle Jahre Wieder“ und „Jingle Bells“ in Punk- und Rockversionen. Einfach mal auflegen, wenn der Familienabend ein bisschen altbacken ist.

 5. The Singers Unlimited: „Christmas“

Die A Cappella-Gruppe aus Chicago, bestehend aus den vier Solisten Bonnie Herman, Don Shelton, Gene Puerling und Lon Dresslar, löste sich 1981 auf. Bis dahin sang das Quartett auf höchstem internationalen Niveau Vokal- und Jazz-Musik. Der Stil der Singers Unlimited ist durch Arrangements mit komplexer Harmonik und filigraner Stimmführung geprägt. Das Album „Christmas“ musikalischer Hochgenuss, perfekt mit einem guten Drink nach einem guten Essen.

https://www.youtube.com/watch?v=PhxbgWUjtSM

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Joachim Plingen, Jahrgang 1990, hat schon einmal in „Carmen“ an der Düsseldorfer Oper gesungen – im Chor. Später studierte er an der Sporthochschule Köln Sportmanagement. Nach dem Bachelor arbeitete er in Leipzig beim Radiosender Detektor.fm. In Quebec jobbte er als Kellner und als Sprachlehrer, um damit eine Motorradtour durch Vietnam zu finanzieren. Der gebürtige Bonner wohnt in St. Georg, spielt Schlagzeug und legt Platten auf. Auf eine bestimmte Musikrichtung möchte er sich dabei nicht beschränken, nur Schlager, Black Metal, Trash-Pop und Dubstep mag er nicht. Joachim spielt Fußball, zuletzt bei Blau-Weiß Leipzig, und ist Fan von Bayer Leverkusen. Manchmal steht er auch als Schauspieler für Kurzfilme vor der Kamera.