Wenn am Sonntag, den 23. April, die Marathonläufer an den Start gehen, wird es entlang der Strecke eng. FINK.Hamburg verrät, wie man Absperrungen und Menschenmassen aus dem Weg geht. Wer die Läufer anfeuern will, erfährt hier, wo es die besten Plätze dazu gibt. 

Start- und Zielpunkt des HASPA-Marathons sind die Messehallen. Dann passieren die Läufer die Hamburger Innenstadt und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie die Landungsbrücken oder die Elphilharmonie. Über die Reeperbahn geht es weiter vorbei am Hafen zum Jungfernstieg, nach einer Umrundung der Binnenalster Richtung Norden. Über den Stadtpark, Ohlsdorf, Eppendorf und Rotherbaum führt die Strecke weiter in die Innenstadt und endet wieder an den Messehallen.

Grafik: Screenshot: http://Haspa-Marathon-Hamburg.de

Am Marathon scheiden sich die Geister. FINK.HAMBURG zeigt Zuschauern und Marathon-Meidern, wo sie sich am Sonntag am besten (nicht) aufhalten.

Für Zuschauer

Wer den Lauf als Zuschauer miterleben will, der kann das am bequemsten in einem der eingerichteten “HotSpots” tun. Dort gibt es neben Verpflegung oft auch Musik. Alle “HotSpots” und anderen Stationen sind auch auf der interaktiven Streckenkarte des Veranstalters zu finden. Besonders aufregend wird es im “Hexenkessel” am Eppendorfer Baum. Hier sind die Läufer dem Ziel schon nahe und die Stimmung auch bei den Zuschauern am Höhepunkt, betont Agata Strausa, Teil des Organisationsteam und FINK.HAMBURG-Redakteurin.

Interaktive Streckenkarte des HASPA-Marathons mit allen HotSpots und HASPA-Frühstücks-Stationen Grafik: Screenshot: http://Haspa-Marathon-Hamburg.de

Damit den Zuschauern nicht die Energie zum Anfeuern ausgeht, bietet die HASPA in vier anliegenden Filialen rund um die Strecke kostenloses Frühstück mit frischem Kaffee an. Die Zeiten variieren dabei: Hier die jeweiligen Zeiten.

Wer seinen Lieblingsläufer über den gesamten Lauf unterstützen will kann sich an den empfohlenen „Fahrplan“ des Teams des HASPA-Marathons halten:

  • Nach dem Startschuss mit der U3 von Sternschanze oder Feldstraße zu den Landungsbrücken fahren –  (5 Min.)
  • Anschließend mit der S1/3 zum Jungfernstieg  (5 Min.)
  • Weiter mit der S1 zur Station Alte Wöhr – (18 Min.)
  • Mit der S1 nach Ohlsdorf – (4 Min.)
  • Vom äußersten Punkt der Strecke mit der U1 zum Klosterstern –  (11 Min.)
  • Schnell mit der U1 zurück zum Hauptbahnhof und von dort mit der U2 ins Ziel zu den Messehallen – (15 Min.)
  • Hier könnt ihr entspannt auf einem Tribünenplatz euren Läufer empfangen!

Weitere Highlights: Cheerleader am Stephansplatz, zahlreiche Samba-Bands und die sechs HH Zwei Stationen (z. B. am Jungfernstieg).

Für Marathon-Meider

Wer keine Lust auf Menschenauflauf hat, sollte die Gebiete nahe der Strecke meiden. Orte wie die Landungsbrücken, der Jungfernstieg oder Eppendorfer Baum sind in diesem Falle tabu.

Während des Marathons sind einige wichtige Straßen in der Innenstadt, Altona, St. Pauli und die Zufahrt zum Hamburger Airport von circa 8:00 bis 16:30 Uhr gesperrt oder beeinträchtigt. Die Sperrungen in den Bereichen Altona, Ottensen, Neustadt und St.Pauli werden bereits ab 10:30 Uhr nach und nach wieder aufgehoben. Auf der interaktiven Sperrzeitenkarte können die Sperrungen in Abhängigkeit von der Uhrzeit nachgeschlagen werden.

Interaktive Sperrzeitenkarte des HASPA-Marathons Grafik: Screenshot: http://Haspa-Marathon-Hamburg.de

Außerdem können Anwohner und Besucher hier den Status der Absperrungen ihres Viertels abrufen oder einen Blick in die Übersicht der Stadt Hamburg werfen.

Ausweichprogramm: Frühstücken in Eimsbüttel, Besuch in Hagenbecks Tierpark oder Kinobesuch in nicht betroffenen Vierteln wie z.B. Wandsbek

Am längsten sind die Bereiche rund um den Startpunkt Karolinenviertel und Eppendorf beeinträchtigt. Wer Probleme hat, ans Ziel zu kommen oder auf Nummer sicher gehen will, kann sich unter 040/428 65 65 65 an die Verkehrsinformationsstelle der Polizei wenden. Bus und Bahn sind an diesem Tag aber in jeder Hinsicht die bessere Wahl. Um den Verkehr zu entlasten, fährt die U1 verstärkt. Bis auf die Linien 109 und 39 Richtung Wandsbek verkehren die S1 und die Buslinien planmäßig.

Ob nun Befürworter oder Gegner des sportlichen Treibens: FINK.Hamburg wünscht einen angenehmen Sonntag.

Vorheriger ArtikelDie Michel-Schipperin
Nächster ArtikelBusse auf Bestellung
Christina Höhnen, Jahrgang 1992, hat schon einmal den echten Weihnachtsmann getroffen. Der wohnt in Lappland, wohin sie während ihres Auslandssemesters in Finnland reiste. Die restliche Studienzeit verbrachte sie in Mittweida. Dort machte sie ihren Bachelor in Medienmanagement und leitete ein Jahr lang Deutschlands einzigen von Studenten geführten Lokalradiosender. Für den Umzug nach Sachsen tauschte sie Riesling gegen Pfeffi ein – Christina wuchs umgeben von Weinbergen in einem Moseldorf nahe Trier auf. Für Praktika bei einer Shopping-Vergleichs-App und bei fischerAppelt, relations zog sie nach Hamburg. Hier joggt sie am Liebsten durch Planten un Blomen und hört dabei Trash der 90er.