Protestcamp: Innen- und Sportsenator Andy Grote während einer Bürgerschaftsitzung. Foto: Christophe Gateau/DPA
Innen- und Sportsenator Andy Grote während einer Bürgerschaftsitzung. Foto: Christophe Gateau/DPA

Innensenator Andy Grote (SPD) befürwortet die Entscheidung des Bezirksamtes Nord, das antikapitalistische Camp von G20-Gegnern im Stadtpark zu verbieten. 

Innensenator Andy Grote (SPD) unterstützt die Entscheidung des Bezirks Nord gegen ein Protestcamp im Stadtpark. Tom Oelrichs, stellvertretender Bezirksamtsleiter, sagte dem NDR, dass die Organisatoren des antikapitalistischen Camps kein überzeugendes Konzept für die Vermeidung von Schäden präsentiert hätten.

Der Bezirk Nord, Eigentümer des Stadtparks, beruft sich bei seiner Entscheidung auf die Grün- und Erholungsverordnung. Ein Camp mit bis zu 10.000 Menschen sei mit dieser nicht vereinbar, berichtet der NDR. Dass unangemeldete Camps in der Stadt entstehen könnten, befürchtet Grote nicht.

Die Absage für das Stadtpark-Camp lösten am Samstag Proteste von G20-Gegnern aus. Diese schlugen am Samstag auf dem Karolinenplatz Zelte auf, um gegen die Entscheidung zu protestieren.

Mehr zum G20-Gipfel finden Sie auf unserer Themenseite.

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Catalina Langer, Jahrgang 1994, hat den damaligen Hamburger Bürgermeister Henning Voscherau schon einmal in die Nase gekniffen – mit drei Jahren. Nach ihrem Bachelor im Fach Europäische Studien aus Osnabrück kehrte sie wieder in ihre Heimat- und Lieblingsstadt zurück. Ihr Interesse für Politik führte sie bis in die Vereinigten Staaten, wo sie im US-Büro des „Stern“ arbeitete und im Rahmen von Hillary Clintons Wahlkampfveranstaltungen interessante Einblicke in die politische Kultur der USA bekam. Schon direkt nach dem Abitur reiste sie einmal um die Welt und bloggte von unterwegs über internationale Gärten. Catalina weiß aber auch, wie man den perfekten Milchschaum herstellt und sucht immer nach spannenden Restaurants.