G20-Gegner beim Demonstrieren in Hamburg.
G20-Gegner beim Demonstrieren in Hamburg. Foto: Christian Charisius/DPA

In einem öffentlichen Schreiben richtet sich die Gruppe „NOG20 International“ an alle Menschen in Hamburg. Die Aktivisten wollen nicht als gewaltbereite Störenfriede wahrgenommen werden.

G20-Gegner der Gruppe „NOG20 International“ wehren sich in einem offenen Brief dagegen, als gewaltbereite „Störenfriede“ bezeichnet zu werden. Die Aktivisten betonen ihre Solidarität gegenüber Hamburgs Bürgern und bitten darum, die Stadt für sie zu öffnen und keine Angst vor ihnen zu haben. Das Schriftstück ist online einsehbar.

„Wir werden die Stadt und ihre Aktivitäten respektieren, weil wir uns wirklich freuen, nach Hamburg zu kommen“, heißt es in dem Schreiben, das von Aktivisten aus Argentinien, Irland, Frankreich, Südafrika und Italien unterzeichnet wurde. Im weiteren Verlauf werfen sie der Politik und den Medien vor, mit ihrer Berichterstattung Angst zu verbreiten, indem sie die Aktivisten als „Störenfriede“ und „Krawallmacher“ bezeichnen.

„Mit diesem Brief wollen wir euch aber die Hand reichen“, heißt es in dem Schriftstück. Die Autoren rufen dazu auf, sich kritisch mit den Teilnehmern des G20-Gipfels auseinanderzusetzen. Die anreisenden Politiker seien dieselben, „die unsere Städte in Spielwiesen für profitorientierte Immobilien- und Finanzspekulation verwandeln“. Sie seien die „wahren Eindringlinge und Zerstörer“ der Städte.

mam/dpa