Michel Hamburg
Der Hamburger Michel ist Hamburgs bekanntestes Wahrzeichen. Foto: Pixabay

Zum Reformationsjubiläum empfängt der Hamburger Michel Salz aus aller Welt. In Anlehnung an den Bibelspruch „Ihr seid das Salz der Erde“ (Matthäus 5,13) will die Gemeinde das Salz im Pfingstgottestdienst gegen Spenden verteilen. Eine besondere Salzlieferung wurde am Montagmorgen mit einem traditionellen Frachtsegler aus Lüneburg geliefert.

Das Salz stammt aus dem Lüneburger Salzmuseum. Es wurde dort auf traditionelle Weise gesiedet. Nachdem es mit anderen Salzen vermischt wurde, wird das „Michel-Salz“ während dem Pfingstgottesdienst in kleinen Säckchen gegen Spenden angeboten. Die Einnahmen kommen gemeinnützigen Projekten in der Gemeinde zugute.

Hauptpastor Alexander Röder erklärte: „Martin Luther hat vor 500 Jahren verkündet, dass durch den Glauben jeder Mensch frei und einzig an Gott gebunden ist.“ Jeder Christ stehe symbolisch für ein Salzkorn, das die Welt würzt. Die Gemeinde wolle diese Botschaft mit der Aktion wieder erlebbar machen. Um das zu unterstützen trug die Lüneburger Besatzung des sogenannten „Salz-Ewers“ historische Kostüme und lieferte das Salz mit einem Oldtimer-Lastwagen vom Sandtorhöft zum Michel.

cho/dpa

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Christina Höhnen, Jahrgang 1992, hat schon einmal den echten Weihnachtsmann getroffen. Der wohnt in Lappland, wohin sie während ihres Auslandssemesters in Finnland reiste. Die restliche Studienzeit verbrachte sie in Mittweida. Dort machte sie ihren Bachelor in Medienmanagement und leitete ein Jahr lang Deutschlands einzigen von Studenten geführten Lokalradiosender. Für den Umzug nach Sachsen tauschte sie Riesling gegen Pfeffi ein – Christina wuchs umgeben von Weinbergen in einem Moseldorf nahe Trier auf. Für Praktika bei einer Shopping-Vergleichs-App und bei fischerAppelt, relations zog sie nach Hamburg. Hier joggt sie am Liebsten durch Planten un Blomen und hört dabei Trash der 90er.