G20-Gegner am Samstag auf dem Karolinenplatz. Foto: Axel Heimken/dpa

Aktivisten planen zum G20-Gipfel, ihre Lager in der ganzen Stadt zu verteilen und so das Treffen zu blockieren. Am Samstag errichteten G20-Gegner als Vorankündigung ein provisorisches Protestcamp aus Zelten. 

Das Camp wurde am Samstag von dem Bündnis „Block G20 – Colour the Red Zone“ organisiert. Insgesamt bauten die Demonstranten 20 Zelte auf. Damit protestierten sie gegen die Äußerungen von Innensenator Andy Grote. Dieser hatte sich zuletzt ablehnend gegenüber dem Vorhaben von G20-Gegnern geäußert, die ein „Antikapitalistisches Camp“ im Stadtpark angemeldet hatten. Dieses Aktivistencamp würde Platz für circa 10.000 Teilnehmer bieten.

Ziel des Bündnisses ist es, „den reibungslosen Ablauf des Gipfels spürbar zu stören“. Mithilfe von Massenblockaden sollen die Zugänge zu den sogenannten Roten Zonen, den abgesperrten Hochsicherheitszonen, blockiert werden. Bereits Anfang April veröffentlichte die Polizei Hamburg eine Karte mit den Sperrzonen während des G20-Gipfels.

Das Bündnis „BlockG20“ twitterte ein Bild von den errichteten Zelten auf dem Karolinenplatz. Außerdem kündigte es an, welche Zu- und Ausfahrten die Gegner am 7. Juli blockieren wollen.

cat/DPA

Vorheriger ArtikelVerkehrschaos in Altona
Nächster Artikel„Lange Nacht der Konsulate“ lädt zur Weltreise ein
Catalina Langer, Jahrgang 1994, hat den damaligen Hamburger Bürgermeister Henning Voscherau schon einmal in die Nase gekniffen – mit drei Jahren. Nach ihrem Bachelor im Fach Europäische Studien aus Osnabrück kehrte sie wieder in ihre Heimat- und Lieblingsstadt zurück. Ihr Interesse für Politik führte sie bis in die Vereinigten Staaten, wo sie im US-Büro des „Stern“ arbeitete und im Rahmen von Hillary Clintons Wahlkampfveranstaltungen interessante Einblicke in die politische Kultur der USA bekam. Schon direkt nach dem Abitur reiste sie einmal um die Welt und bloggte von unterwegs über internationale Gärten. Catalina weiß aber auch, wie man den perfekten Milchschaum herstellt und sucht immer nach spannenden Restaurants.