Für den G20-Gipfel errichtet die Polizei zwei Sicherheitszonen rund um das Veranstaltungsgelände. Foto: Dirk Vorderstraße_flickr_cc by 2.0
Für den G20-Gipfel errichtet die Polizei zwei Sicherheitszonen rund um das Veranstaltungsgelände. Foto: Dirk Vorderstraße_flickr_cc by 2.0

Die Polizei Hamburg zeigt auf einer Karte, welche Bereiche sie während des G20-Gipfels sperren wird. Die Maßnahmen betreffen weite Teile des Karolinenviertels.

Am 7. und 8. Juli findet der G20-Gipfel in den Hamburger Messehallen statt. Dabei kommen Vertreter der 20 größten Industrienationen und ausgewählte Gäste zusammen, um über die weltpolitische Lage zu sprechen. Die Polizei stellt sich auf große Gegendemonstrationen und massive Proteste ein. Daher plant sie, im Juli rund um das Veranstaltungsgebiet zwei Sicherheitszonen zu errichten.

Auf ihrer Homepage hat die Polizei Hamburg eine Karte mit Details zu Straßen, Haltestellen und den gesperrten Bereichen veröffentlicht. Neben den Sperrzonen sind auf der Karte 14 Checkpoints eingezeichnet. An diesen Kontrollstellen können Besucher die erste Sperrzone passieren. Ab wann die Polizei das Gebiet einzäunen will, ist noch nicht bekannt.

In jedem Fall ist mit großen Einschränkungen rund um das Karolinenviertel zu rechnen. Polizeisprecher Timo Zill räumt in einer Mitteilung auf der Homepage der Polizei ein, dass durch die Maßnahmen für die Bürger „leider erneut Umwege und Verzögerungen“ entstehen werden. Die Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs in dem Gebiet bleiben in Betrieb, werden aber nur eingeschränkt zugänglich sein. Für Fußgänger werden einige Straßen teilweise und für Autofahrer komplett gesperrt.

Unter der Nummer 08000-428650 steht die Polizei werktags von 8 bis 16 Uhr zur Beantwortung von Fragen zum Einsatz während des G20-Gipfels zur Verfügung.