Nach den Krawallen beim G20-Gipfel hält Hamburg zusammen. Foto: Harriet Dohmeyer
Nach den Krawallen beim G20-Gipfel hält Hamburg zusammen. Foto: Harriet Dohmeyer

Der G20-Gipfel hat vielen Hamburgern geschadet. Doch die Bewohner der Stadt haben gezeigt, dass sie zusammenhalten und sich um ihre Mitmenschen kümmern.

Die Krawalle zum G20-Gipfel haben Hamburg als Stadt auf die Probe gestellt. Viele Hamburger mussten mit ansehen, wie ihre Autos abgebrannt sind oder ihr Viertel zerstört wurde. Einsatzkräfte haben fast pausenlos mehrere Tage durchgearbeitet, um die Sicherheit zu gewährleisten. Nach dem Gipfel zeigen die Hamburger, dass sie zusammenhalten. Die Bürger räumen gemeinsam ihre Stadt auf, Institutionen überlegen sich Entschädigungen. FINK.HAMBURG stellt einige der Aktionen vor.

Kostenlose Monatskarte vom HVV

Während des Gipfels wurden in mehreren Stadtteilen Autos in Brand gesetzt. Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) stellt den Geschädigten eine kostenlose Monatskarte für den HVV-Gesamtbereich zur Verfügung. Die Fahrkarten können seit Montag in der Servicestelle am Johanniswall abgeholt werden. Um eine kurze telefonische Anmeldung unter 040-19449 wird gebeten.

Konzert in der Elphi für Polizisten

Als Dankeschön für den Einsatz während des Gipfels lädt das Hamburger Abendblatt 1000 Polizisten und ihre Partner am kommenden Donnerstag zu einem kostenfreien Konzert in der Elbphilharmonie ein. Pianist Sebastian Knauer wird hierbei am Flügel sitzen. Die Idee fand unter anderem auch in einer von einer Privatperson erstellten Petition bei Facebook viel Zuspruch. Dort hatten sich zuletzt 1949 Unterstützer für das Vorhaben gefunden.

Ice Cream Festival Hamburg

Auch das Ice Cream Festival Hamburg wollte den Einsatzkräften danken. Die Veranstalter des Events hatten während der Krawalle jegliche Kommunikation auf ihren Social Media Kanäle eingestellt. Nach dem Gipfel meldeten sich die Organisatoren dann mit einer Einladung zum kostenlosen Eintritt für das Festival für alle Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Polizisten zurück.

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Der perfekte Platz für einen Sonnenaufgang? Das ist für Sarah Kneipp, Jahrgang 1995, eine 140 Meter hohe Windkraftanlage, die sie natürlich selbst hinaufgeklettert ist. Auf Berge steigt sie aber auch gern. Außerdem könnte sie einem - als Unternehmen, aber bestimmt auch privat - selbst mitten in der Nacht ohne Probleme aus der Patsche helfen. Denn schnelle und richtige Entscheidungen treffen, das hat Sarah in der professionellen Beschäftigung mit Krisenkommunikation in den PR-Abteilungen mehrerer Unternehmen gelernt – darunter ein Hersteller von Windkraftanlagen. Wegen Benni, ihrem griechischen Straßenhund, ist sie seit einiger Zeit überdurchschnittlich viel vor der Tür und testet nebenbei das ein oder andere Sushi-Restaurant in Hamburg.