Empfehlung für Hip-Hop-Fans: Das Spektrum in Wilhelmsburg. Foto: Harry Horstmann
Empfehlung für Hip-Hop-Fans: Das Spektrum in Wilhelmsburg. Foto: Harry Horstmann

Straßenfeste, Outdoor-Kino, Musikfestivals: Bei den vielen Veranstaltungen in Hamburg verliert man leicht den Überblick. Wir haben die besten Events für Juli und August zusammengestellt. 

Für Flohmarktbummler: Bernstorffstraßenfest  

Lust, ein paar Second-Hand-Schätze zu kaufen? Das geht beim Bernstorffstraßenfest! Der große Flohmarkt mit Essensständen beginnt langschläferfreundlich um 10 Uhr. Ab 14 Uhr legen DJs auf und um 21 Uhr stehen HipHopper Bengio aus Stuttgart und Estikay aus Hamburg auf der Bühne.  Wer danach noch kann, besucht die Aftershowparty in der BernsteinBar.

15. Juli, ab 10 Uhr, Bernstorffstraße (Altona)


Für Shopaholics: Elbdesign Festival

Auf der Sonnenterrasse des Ehemaligen Hauptzollamts haben lokale Designer rund 60 Stände aufgebaut. Bei der Sommeredition dieses Designmarkts sind unter anderem Streetwear und Schmuck von Vanewonderland sowie Prints, Karten und Grußkarten von blackmoon erhältlich. Dazu gibt es den ganzen Tag Musik – unter anderem legen Art & Brothers sowie  DJ Johannes Raum auf.

16. Juli, 12 bis 21 Uhr, Van-der-Smissen-Straße 4 (Altona)


Für Filmliebhaber: Elbblick Openair-Kinofestival

Filme unter freiem Himmel gucken: Die Macher von Drehort:Hamburg und dem Elbblick-Festival haben sich zusammengetan und zeigen an verschiedenen ausgefallenen Locations ihr Kinoprogramm. Gezeigt wird beispielsweise „The Grand Budapest Hotel“ im lauschigen Biergarten Zum Anleger in Wilhelmsburg. Der Actionfilm „Mad Max“ von 1979 läuft stilecht in der Oldtimer Tankstelle in Rothenburgsort. Die in Hamburg spielende Produktion „Ein achtbarer Mann“ mit Kirk Douglas kann man in der Oberhafenkantine anschauen. Das Beste: Die Veranstaltungen sind kostenfrei – Spenden natürlich gern gesehen.
Ab 21. Juli., diverse Locations, Programm auf der Facebook-Seite des Veranstalters 

Für Draußen-Trinker: Sands Open-Air

Zwar kann man im Sands immer draußen sitzen – aber das kleine Open-Air-Festival dieser Freiluft-Bar am Dammtor ist doch etwas Besonderes. Bei gutem Wetter wird die Brücke bei der U-Bahn-Station Stephansplatz genutzt, um zum Deep-House des Hamburger DJs Sandro Sandrino zu tanzen und einen Drink zu nehmen.

5. August, ab 20 Uhr, Dammtordamm 2 (Neustadt)


Für Hip-Hopper: Spektrum

Kurz bevor das Dockville Festival losgeht, steigt auf dem Gelände in Wilhelmsburg eines der coolsten HipHop-Events der Stadt. Das Line-Up ist auch dieses Jahr wieder erste Sahne: Headliner sind unter anderem Die Orsons, die UK-Rapper Section Boys, Rapper Nimo sowie Karate Andi. Aber auch kleinere Acts, wie der Stuttgarter Rapper RIN oder Chima Ede aus Berlin, sind beim Spektrum dabei.

5. August, ab 13 Uhr, Schlengendeich 12 (Wilhelmsburg)


Für Umweltbewusste: Swamp Festival

Zum dritten Mal startet das Musik- und Kunstfestival in der Nähe des Kohlekraftwerks in Moorburg. Das Besondere: Der Strom, der hier durch die Gitarren und Lautsprecher strömt, wird via Photovoltaik und anderen regenerativen Energien betrieben. Musikalisch reicht das Programm von Electro über Reggae bis Folkrock. Das Festival ist für Besucher kostenlos – es wird eine „Hutkasse“ geben.

26. August, 14 bis 24 Uhr, Moorburger Elbdeich 249 (Moorburg)


Für Tanzwütige: Moonbootica Open-Air

Seit 1999 legen die beiden Hamburger DJs KoweSix und Tobitob als Moonbootica gemeinsam auf –mittlerweile sind sie international gefragt und laden in Hamburg zum eigenen Festival auf dem Dockville-Gelände in Wilhelmsburg die Ehre. Mit dabei sind neben den Gastgebern auch die Local-Electro-Heros Digitalism sowie AKA AKA aus Berlin.

27. August, ab 14 Uhr, Reiherstieg Hauptdeich (Wilhelmsburg)

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Zu jedem Bier bestellt sich Lesley-Ann Jahn, Jahrgang 1992, einen Strohhalm — der verbessert angeblich den Geschmack. Auch sonst fällt die gebürtige Itzehoerin, die für ihr Germanistik-Studium nach Hamburg gezogen ist, knallharte Urteile in den Szenevierteln. Als Redakteurin für einen Hamburger Zeitschriftenverlag schaute sie zum Beispiel kritisch in die Küchen und auf die Ladentheken der Stadt. Als sie einmal für einen Artikel 30 Tage lang vegan, koffein- und alkoholfrei leben musste, litt sie dabei entsetzlich am Kaffeeentzug. Lesleys Freunde kommen bei ihr in den Genuss von selbstgemachten Kuchen und gesunden Gerichten.