Kostenlos Kultur! Die Altonale startet

Straßenkunst, gemeinsam essen, Theater

Das Bild zeigt viele Menschen, die in der Abenddämmerung draußen stehen und tanzen. Im Hintergrund sind bunt beleuchtete Gebäude zu sehen.
Ausgelassene Stimmung bei der Altonale 2025. Foto: Thomas Panzau/Altonale

Kunst, Musik, Theater: die diesjährige Altonale startet am 12. Juni. Zehn Tage lang finden im Rahmen des Kulturfestivals Veranstaltungen in Hamburg statt – größtenteils kostenlos.

Am kommenden Freitag startet die Altonale unter dem Motto „Das Festival der kulturellen Vielfalt”. Bis zum 21. Juni erwartet Besucher*innen ein überwiegend kostenloses Programm mit Musik, Film, Theater, Kunst, Tanz, Literatur und Street Art. 

Das Festival findet an verschiedenen Orten in Altona statt. Zentrum des Festivals ist der Platz der Republik, dieser ist nur wenige Gehminuten vom Bahnhof Altona entfernt. Fast alle Veranstaltungen sind kostenlos oder nach dem Prinzip „Pay what you want” konzipiert: Zahle, was du möchtest.

Highlights der Altonale: Stamp, Kulturfutter und Buntes Altona 

Das Bild zeigt eine große Gruppe stehender und tanzender Menschen in der Abenddämmerung vor einer Bühne. Im Hintergrund ist eine Lichterkette und Bäume.
Das STAMP Festival 2025. Foto: Thomas Panzau/Altonale

Theater und Kunst im öffentlichen Raum: Das internationale Festival der Straßenkünste Stamp findet seit 2010 im Rahmen der Altonale statt. Am Wochenende vom 19. bis zum 21. Juni werden dafür alltägliche Orte in künstlerische Räume verwandelt – durch Performances, Tanz und Theater.

Von Samstag bis Sonntag startet die Aktions- und Informationsmeile Buntes Altona unter dem Motto „Werden Sie

Viele Menschen gehen zwischen Informationsständen durch. Die Stände sind bunt und im Hintergrund sind Bäume.
Die Infomeile Buntes Altona” im Jahr 2025. Foto: Thomas Panzau/Altonale

Teil der Vielfalt!”. Im Bereich zwischen dem Altonaer Bahnhof und dem Altonaer Rathaus präsentieren sich rund 100 Institutionen, wie Interessengruppen, Bürgerinitiativen und Sportvereine. Ziel der Infomeile sei ein Austausch zwischen interessierten Bürger*innen und lokalen Initiativen, um Unterstützer*innen für Anliegen zu finden. Einen Standplatz buchen kann grundsätzlich jede*r, dieses Jahr ist die Frist aber abgelaufen.

Viele Menschen sitzen an mehreren langen Tischen auf einer Wiese und essen.
Gemeinschaftliches Essen beim Kulturfutter 2019. Foto: Thomas Panzau/Altonale

Am Sonntag, den 14. Juni ab 18 Uhr, werden beim Kulturfutter auf der Christianswiese gerettete Lebensmittel von Ehrenamtlichen und Profiköchen zubereitet „Lasst uns gemeinsam Speisen, Klönen, den Sommer genießen und die ein oder andere Vision der Zukunft entwickeln”, schreibt die Altonale auf ihrer Website.

Weitere Programmpunkte:

  • Flohmarkt am 20. Juni von 9-17 Uhr am Platz der Republik
  • Kunstmark auf der Christianswiese
  • Junge Altonale, mit einem Programm für Kinder, Jugendliche und Familien

Altonale vor dem Aus? 

Der Altonale fehlen finanzielle Mittel. Gestiegene Kosten, rückläufige Sponsorengelder und eine, für die Veranstaltenden, unzureichende Förderung seien der Grund für die Krise. Die Ausgabe 2026 konnte durch eine Spendenkampagne gesichert werden. Das Konzept, Kultur für alle möglichst kostenfrei anzubieten, ist ein wichtiger Pfeiler des Formats. Ob die Altonale nächstes Jahr noch stattfinden kann, ist unklar. Mehr über die Krise des Festivals erfahrt ihr auf FINK.HAMBURG.

alo/isi

Pilea, Monstera, Strelitzia: Alina Lewandowitz, geboren 2001 in Northeim, teilt ihre Wohnung mit über 30 Pflanzen. Die Frage nach ihrem Liebling – schwierig, wie die für Eltern nach dem Lieblingskind. Für ihr duales Studium in Marketing und Digitale Medien zog es Alina nach Düsseldorf, parallel arbeitete sie im Mediaagentur-Netzwerk Omnicom Media. In Hamburg wollte sie eigentlich nur ein Semester bleiben – mittlerweile sind es mehr als drei Jahre. Nach ihrem Studium blieb sie der Agenturwelt treu und arbeitete bei Hearts & Science in der Strategie. Ihre Lieblingspflanze? Wahrscheinlich die Pilea, denn die hat sie aus einem kleinen Ableger großgezogen. Kürzel: alo

Luise Mia Beyer, Jahrgang 2002, liebt ihren Geburtsort St. Pauli, war aber schon viel unterwegs. Als Pfadfinderin wanderte sie quer durch Europa, mit einem Holzboot reiste sie in Indonesien von Insel zu Insel, in ständiger Angst vor einer Havarie. In Norddeutschland betreute sie Kinderschauspieler*innen auf einem Filmset und in Hamburg lieferte sie im Smart Pizza aus. Ihren Spaß am Skifahren und Surfen verband sie an der Leuphana mit Social Media: Sie produzierte Reels über Hochschulsportreisen. Nach dem Bachelor in Kulturwissenschaften machte sie ein Praktikum im Bereich Kultur- und Wissenschaftskommunikation bei Holtzbrinck Berlin. Beim Goethe-Institut in San Francisco betreute Luise die digitale Kommunikation und wohnte drei Monate im Turm der Feuerwache aus "The Princess Diaries". Jetzt, endlich, lebt sie wieder auf dem
Kiez. Kürzel: isi

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