11.06.2018, Hamburg: Einsatzkräfte der Feuerwehr blicken auf den Hohendeicher See, neben ihnen liegt ein Surfbrett. Die Polizei sucht im Hohendeicher See in Hamburg nach einem verunglückten Stand-Up Paddler. Wie ein Polizeisprecher sagte, wird ein 61 Jahre alter Stehpaddler seit Montagabend den 11.06.2016 vermisst. Dessen Freundin sei mit dem Hund des Paares spazieren gegangen, nachdem der Mann aufs Wasser gepaddelt war. Als sie zum See zurückkam, war der Mann nicht mehr auf dem Wasser zu sehen. Ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr suchte rund zweieinhalb Stunden nach dem Mann, auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Sein Surfbrett und ein Paddel wurden gefunden, wie der Sprecher sagte. «Von der Person fehlt noch jede Spur.»
Foto: dpa

Update vom 13.06.: Der am Montagabend verschwundene Stand-Up-Paddler wurde am Hohendeicher See in Hamburg-Ochsenwerder tot aufgefunden. 

Die Leiche des Stand-Up-Paddlers, der am Montagabend vermisst gemeldet wurde, wurde nach Angaben einer Polizeisprecherin im Wasser gefunden und von Tauchern der Feuerwehr geborgen. Der Mann war zunächst vergeblich gesucht worden. Den Angaben seiner Freundin zufolge war er am Montagabend auf den See hinausgepaddelt. Nachdem die Frau von einem Spaziergang mit ihrem Hund um den See zurückkehrte, konnte sie den 61-Jährigen nicht mehr sehen und alarmierte die Polizei.

Großaufgebot suchte zwei Tage lang nach dem Stand-Up-Paddler

Ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr suchte am Montagabend und Dienstagmorgen nach dem Wassersportler, auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Zuerst wurden ein Surfbrett und ein Paddel gefunden. Später am Dienstag fand man die Leiche des Mannes, der von seiner Freundin identifiziert wurde.

Laut Polizeiangaben handelt es sich um den ersten Todesfall eines Stand-Up-Paddlers in Hamburg. Der Leichnam des 61-Jährigen wurde zur Untersuchung in das Institut für Rechtsmedizin gebracht.

dpa/jt

Vorheriger ArtikelSt. Pauli soll Weltkulturerbe werden
Nächster ArtikelVom Geldschein und dem Schein des Geldes
Jana Trietsch, Jahrgang 1992, weiß, warum Michel aus Lönneberga in Wirklichkeit Emil heißt. Die gebürtige Darmstädterin verbrachte im Rahmen ihres Medienkulturwissenschaften- und Psychologiestudiums zwei Semester im schwedischen Uppsala und kann seitdem die Bücher ihrer Kindheit in Originalsprache lesen. Nach dem Studium lernte Jana in der Lokalredaktion des „Darmstädter Echos“ ihre Heimat neu kennen. Es folgten PR-Praktika in Stockholm und Berlin im Mode- und Lifestylebereich, die Jana eine Redakteursstelle im Brand Marketing bei Zalando einbrachten. Nebenher schreibt sie als freie Autorin für „Mit Vergnügen“ und „Refinery29“ über Kultur, Mode und Millennials. Manchmal denkt sie dabei an ihren früheren Traum: eine wöchentliche Kolumne, geschrieben in einem roten Ferienhaus in Småland. jt