Die Aussicht vom Energieberg Georgswerder. Foto: IBA Hamburg GmbH / Johannes Arlt
Die Aussicht vom Energieberg Georgswerder. Foto: IBA Hamburg GmbH / Johannes Arlt

Außenmühle statt Alster: Auch südlich der Elbe gibt es Stadtteile zu entdecken. FINK.HAMBURG zeigt dir sieben Tipps für Ausflüge in Veddel, Wilhelmsburg und Harburg.

Schanze, Stadtpark, Alster – zu diesen Plätzen zieht es viele Hamburger an ihren freien Tagen. Doch Hamburg hat mehr zu bieten. Auch im Süden der Stadt befinden sich weitläufige Parks, gemütliche Cafés und spannende Kulturstätten. FINK.HAMBURG zeigt dir sieben Ausflugsziele im Süden von Hamburg.

1. Entspannen im Harburger Stadtpark

Die Außenmühle im Harburger Stadtteil. Foto: Mika Urbach
Die Außenmühle im Harburger Stadtteil. Foto: Mika Urbach

Der Harburger Stadtpark rund um den Außenmühlenteich ist Treffpunkt für Läufer, Walker und Spaziergänger in Harburg. Im Sommer kann man hier Tretboot fahren oder im Bootshaus Eis essen. Im Winter bevorzugen die Besucher Glühwein unter Wärmeleuchten oder nutzen die Therme im Schwimmbad Midsommerland. In besonders kalten Wintern kann man auf dem Teich Schlittschuhlaufen.

2. Den Hafen ohne Touristen erleben

Viele neue Gebäude entstehen im Harburger Binnenhafen. Foto: Budelmütze über https://en.wikipedia.org/wiki/GNU_Free_Documentation_License
Viele neue Gebäude entstehen im Harburger Binnenhafen. Foto: Budelmütze über Wikimedia Commons

Auch Harburg hat einen Hafen. Wo einst Gunter Gabriel ein Hausboot bewohnte, gibt es viel zu entdecken. Es gibt Cafés, Schleusen und historische wie moderne Schiffe. Unweit des Hafens befindet sich die Lämmertwiete, Harburgs gemütlichste Straße mit vielen Bars und Restaurants in urigen Fachwerkhäusern.

3. Über Flohmärkte schlendern

Gebrauchte Kleidung auf einem Flohmarkt. Foto: Pixabay
Gebrauchte Kleidung auf einem Flohmarkt. Foto: Pixabay

Der Schanzenflohmarkt ist dir zu voll? Dann such mal im Süden nach Schnäppchen und Trödel. In den Wilhelmsburger Zinnwerken findet jeden ersten Sonntag ein großer Flohmarkt statt. Snacks und Glühwein gibt es auch. Tipp für Harburg: Dreimal im Jahr veranstaltet das Kulturzentrum Rieckhof in Harburg einen Frauenflohmarkt – besonders beliebt für seine niedrigen Standgebühren und frischen Waffeln.

4. Die Aussicht genießen und Pötte gucken

Die Aussicht vom Energieberg Georgswerder. Foto: IBA Hamburg GmbH / Johannes Arlt
Die Aussicht vom Energieberg Georgswerder. Foto: IBA Hamburg GmbH / Johannes Arlt

Shipspotting aus neuen Perspektiven: Vom Energieberg Georgswerder und dem Energiebunker in Wilhelsmburg hast du einen einmaligen Blick über Hamburg und den Hafen. Während der Energieberg sich fürs Joggen oder für Spaziergänge eignet, kann man auf dem Energiebunker im Cafe „vju“ gemütlich Kaffee trinken und selbstgemachten Kuchen schlemmen.

5. Eine Zeitreise machen

Der Hubertusmarkt am Kiekeberg mit Aussicht über den Landkreis Harburg. Foto: Thoya Urbach
Der Hubertusmarkt am Kiekeberg mit Aussicht über den Landkreis Harburg. Foto: Thoya Urbach

Du hast es satt, in den Museen in der Innenstadt Schlange zu stehen? Dann ab auf’s Land. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Rosengarten (Landkreis Harburg) versetzt in vergangene Zeiten: In verschiedenen Häusern und auf dem weitläufigen Außengelände werden alte Bauernhäuser, Maschinen, Arbeitstechniken und Requisiten aus den Jahren 1600 bis 1950 gezeigt. Auch Bauernhoftiere leben auf dem weitläufigen Gelände. Im und um den Kiekeberg finden an vielen Wochenenden Veranstaltungen und Märkte statt. Auch in Veddel bietet ein Museum Einblick in die Vergangenheit: Die Auswanderermuseum Ballinstadt zeigt die Auswanderung unter Albert Ballin zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

6. Wandern und Schlittenfahren

Hier kann man im Sommer Mountainbike und im Winter Schlitten fahren. Foto: Mika Urbach
Hier kann man im Sommer Mountainbike und im Winter Schlitten fahren. Foto: Mika Urbach

Nicht Süddeutschland, aber immerhin Südhamburg: In den Harburger Bergen, südwestlich von Harburg, gibt es zahlreiche Wander- und Fahrradrouten durch den Wald. Stärkungen gibt es in der Kärnter Hütte. Die größte Erhöhung ist übrigens mit 116,2 Metern der Hasselbrack – ob die Harburger Berge ihren Namen verdient haben, bleibt also Ansichtssache. Zum Schlittenfahren und Spazieren eignen sich die bergigen Wege aber allemal.

7. Sport treiben im Inselpark

Einer der Seen im Inselpark in Wilhelmsburg. Foto: Thoya Urbach
Einer der Seen im Inselpark in Wilhelmsburg. Foto: Thoya Urbach

Im Inselpark in Wilhelmsburg fand 2013 die Internationale Gartenschau statt. Jetzt ist der Park offen für alle. Im Park befindet sich neben einem Hochseilgarten und einer Kletterhalle, Spielplätze, Volleyballfelder, Cafés sowie Inliner- und Fahrradrouten. In der Sporthalle am Inselpark spielt der Basketball-Zweitligist, die Hamburg Towers.

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Als Fitnesstrainerin spornt Thoya Maria Urbach, Jahrgang 1994, mehrmals in der Woche bis zu 30 Leute zu Höchstleistungen an. Studiert hat sie Kulturwissenschaften in Lüneburg und Barcelona und dabei das Schreiben für sich entdeckt. Bei der „Brigitte“ hospitierte sie in der Onlineredaktion. Während eines Praktikums in der Unternehmenskommunikation bei Deutschlands größter Containerreederei faszinierte sie die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Welt. Die Hamburgerin schippert in ihrer Freizeit gerne mit der Fähre über die Elbe, ist aber auch in anderen Städten unterwegs – etwa in St. Petersburg. Denn etwas Russisch kann sie auch. Kürzel: tmu