Zum 25. Mal findet am Sonntag in Hamburg der Hella Halbmarathon statt. Rund 12.000 Läufer*innen werden erwartet. Die zu erwartende Hitze könnte sich auf die Zeiten auswirkt.

Der zweitgrößte Halbmarathon Deutschlands feiert dieses Jahr Jubiläum: Seit 1995 laufen bei dem jährlich stattfindenden Sportevent die Teilnehmer*innen um die Wette. Am kommenden Sonntag geht es nun zum 25. Mal auf die 21,1 Kilometer lange Strecke. Die Temperaturen sollen Höchstwerte von bis zu 35 Grad erreichen, weswegen die Veranstalter eigene Lauf-Regeln aufgestellt haben.

Neben der Hitze steht vor allem die Läuferinnen im Fokus: „Es ist das beste Feld, das wir bislang hatten“, sagte Organisator Karsten Schölermann am Dienstag. Favoritin ist die Deutsche Melat Kejata aus Kassel. Ihre Bestzeit liegt bei 68:41 Minuten. Zum Vergleich: Der Hamburger Streckenrekord liegt bei 70:13 Minuten und wird von der Kenianerin Gladys Jeptepkey gehalten, die in diesem Jahr ebenfalls wieder an den Start geht.

Duschen gegen die Hitze

Die Meldeliste der Männer wird von Stephen Kiprotich, dem Marathon-Olympiasieger von London sowie Ex-Weltmeister, aus Uganda angeführt. Rund 12.000 Teilnehmer aus über 80 Nationen verzeichnen die Organisator*innen in diesem Jahr. Inklusive Sieg-, Rekord- und Zeitprämien können die schnellsten Athlet*innen jeweils 3.750 Euro gewinnen.

Gegen die anstehende Hitze soll es verschiedene Maßnahmen geben, damit die Teilnehmer*innen einen kühlen Kopf bewahren: „Ab Kilometer sieben wird es alle 2,5 Kilometer eine Dusche geben“, sagte Schölermann. Dass die Läufer*innen mit einer nassen Mütze laufen, sei ebenfalls eine praktische Maßnahme gegen die Hitze. Der Startschuss fällt am Sonntag um 10:00 Uhr auf der Reeperbahn, die Ziellinie liegt an den Messehallen.

Die Laufstrecke des Hella Halbmarathons 2019

Und so lief der Hella Halbmarathon

lud/sju/dpa

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Lukas Dose, 1995 in Plön geboren und dort aufgewachsen, ist Nordlicht durch und durch. Auch ein kurzes Intermezzo in Salzgitter für seinen Bachelor in Medienmanagement konnte das nicht ändern – Hamburg sollte es sein. Bei einem Praktikum in der Social-Media-Agentur Elbkind rückte er unter anderem Müsliriegel für Fotoshootings ins rechte Licht. Mit seinen knapp zwei Metern ist er der Größte im FINK-Newsroom. Die geringe Beinfreiheit im Flugzeug hält ihn aber nicht davon ab, die Welt zu entdecken: Die Vereinigten Arabischen Emirate, USA und Skandinavien hat er unter anderem schon bereist. In Schweden faszinierte ihn die fortgeschrittene Digitalisierung. Bargeldloses Bezahlen, schnelles Internet, Wlan überall – gute Argumente, um nach dem Master vielleicht noch weiter in den Norden zu ziehen. Kürzel: lud