In Wilhelmsburg ist eine Fliegerbombe auf dem Gelände der ehemaligen Punica-Fabrik erfolgreich entschärft worden. Sie wurde am Mittwochmorgen, nur sechs Tage nach dem letzten Fund, an Ort und Stelle entdeckt.
Die Fliegerbombe, die am Mittwochmorgen am Reiherstieg Hauptdeich in Wilhelmsburg gefunden wurde, konnte erfolgreich entschärft werden. Es handelte sich laut Feuerwehr um einen 227 Kilogramm schweren Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Nach Angaben des “Hamburger Abendblatt” lag die Bombe in 4,7 Metern Tiefe im Wasser auf dem ehemaligen Gelände der Punica-Getränkefirma. Erst sechs Tage zuvor war hier ein Blindgänger entdeckt worden.
Die Bombe musste von Tauchern aus dem Wasser gehoben und an Land entschärft werden. Der Sperrbereich, der sich über einen Radius von 300 Metern ab Fundort erstreckte, musste laut Feuerwehr evakuiert werden. Im Warnbezirk (Radius 500 Meter vom Fundort) sollten Anwohner im Haus bleiben sowie Fenster und Türen geschlossen halten. Fahrzeuge und Personen sollten sich nicht auf der Straße aufhalten.
AKTUELL #HHBombe #Wilhelmsburg – Der Sperrradius sowie der Warnradius wurden festgelegt
⛔Sperrradius⤵
muss evakuert werden
⚠Warnradius⤵ luftschutzmäßiges Verhalten#HHBombe #EinsatzfuerHamburg pic.twitter.com/bMExiRgFrk— Feuerwehr Hamburg (@FeuerwehrHH) 12. Juni 2019
Laut Feuerwehr befanden sich im Sperrgebiet hauptsächlich Betriebe. Die Hochbahn hatte die Buslinie 13 im Bereich Veringstraße und die Linien 151 sowie 152 im Bereich Neuhöfer Straße umgeleitet. Autobahnen und Zugstrecken waren nicht von Sperrungen betroffen.
Ende Mai war bereits eine Fliegerbombe im Stadtteil Harburg gefunden und entschärft worden. Rund 500 Menschen mussten den Sperrbezirk verlassen. Die Bundesstraße 73, Regional- und Fernverkehr der Bahn und der Luftraum bis in 1000 Meter Höhe mussten gesperrt werden. Ende 2018 war bei Bauarbeiten eine Fliegerbombe in Wilhelmsburg gefunden worden.
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Luise Reichenbach, Jahrgang 1994, hat vier Vornamen, nutzt aber keinen davon. Die Hamburgerin legt sich nicht gerne fest: Sie zog von Hamburg nach Bayern, wechselte von Wirtschaft zur Kommunikationswissenschaft und redet mal über Schrotträder, mal über moderne Malerei. Im Zweitfach studierte Lissy Kunstgeschichte und lernte beim deutschen Cocktailmeister den perfekten Whiskey Sour zu mixen. Bei Scholz & Friends in Berlin arbeitete sie unter anderem für Amnesty International, Mercedes und Vodafone. Für Montblanc organisierte sie Messen für die neuen Kollektionen in ihrer Heimatstadt Hamburg. Am Wochenende steht sie im Schanzenviertel am Kickertisch oder klappert mit ihrem Rad die Flohmärkte ab, immer auf der Suche nach seltenen Bildern oder neuem Lesestoff. Kürzel: lr