Einige der Personen, die während ihrer Flucht über das Mittelmeer von Seenotretter*innen aufgenommen wurden, kommen nach Hamburg. Das teilte der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher dem NDR mit.

Hamburg will mehr Menschen, die zumeinst von Libyen aus über das Mittelmeer geflüchtet sind, aufnehmen. Das teilte der Erste Bürgermeister Hamburgs Peter Tschentscher (SPD) dem „Hamburg Journal“ im Sommer-Interview mit.

„Wir haben aktiv angeboten, Flüchtlinge aus dem Mittelmeer jetzt aufzunehmen. Das haben wir dem Bundesinnenministerium schriftlich mitgeteilt“, sagte Tschentscher im Gespräch mit der Journalistin Sylvia Burian.

Aufnahme von Seenot-Schiffen

Tschentscher gab an, Hamburg habe bereits Menschen von den Schiffen aufgenommen, die im Mittelmeer Menschenleben retten. Nach der Verhaftung der Kieler Kapitänin Carola Rackete in Italien, die das Seenotrettungsschiff „Sea-Watch 3″ steuerte, war die Diskussion um die Rettungseinsätze gerade erst wieder neu aufgerollt worden. Auch in Hamburg gab es Demonstrationen, beispielsweise von der Initiative Seebrücke.

Laut Tschentscher hat Hamburg in den letzten Jahren 50.000 Flüchtlinge aufgenommen. Insgesamt sind die Erstanträge in Hamburg zurückgegangen.

mas/dpa

Titelbild: Fabian Heinz/Sea-Eye/dpa

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Max Schulte, Jahrgang 1993, steht auf komplexe Zusammenhänge. Seine Lieblingsserie ist “Mad Men” - trotzdem gendert er seine Texte und raucht nicht. Bei einem Besuch in Bologna entdeckte der gebürtige Hammer seine Vorliebe für ungewöhnliche Arrangements, als er die Eiscremesorten Erdnuss-Karamell mit Pistazie kombinierte. Dieser Neigung blieb er bei seinem Bachelor treu und studierte Journalismus und Unternehmenskommunikation in Köln. Nebenbei arbeitete er in der PR-Abteilung des psychologischen Marktforschungsinstituts Rheingold und pendelte für ein Praktikum bei der Deutschen Post DHL Group nach Bonn. Dort brachte er ITlerinnen und ITlern das Kommunizieren bei. Das Studium der Digitalen Kommunikation an der HAW Hamburg ist da doch nur logische Konsequenz. Kürzel: mas