Carsharing wird immer beliebter: Besonders in deutschen Großstädten verdichtet sich das Angebot stetig. Hamburg kommt im deutschen Städtevergleich auf Platz drei – direkt hinter Karlsruhe und München.

Hamburg ist eine von 740 deutschen Städten und Gemeinden, die Carsharing anbietet – und gehört zu den Spitzenreitern. 1,61 Fahrzeuge werden für jeweils 1.000 Einwohner*innen zur Verfügung gestellt, also ein Auto auf 621 Personen. Lediglich Karlsruhe und München haben mit 3,32 und 2,13 Autos pro 1.000 Einwohner*innen mehr. Das teilte der Bundesverband Carsharing am Montag mit.

Im Hintergrund 621 Menschen, im Vordergrund ein Carsharing-Auto.
In Hamburg kommen auf ein Carsharing-Auto 621 Einwohner. Grafik erstellt von Nina Maurer mit Piktochart.

Hamburg steigert das Carsharing-Angebot deutlich

Links ein Carsharing-Auto, rechts ein Pfeil nach oben mit der Beschriftung 76 Prozent.
Hamburg steigert das Carsharing-Angebot mit 1.279 Autos um 76 Prozent. Grafik erstellt von Nina Maurer mit Piktochart.

Im letzten Ranking 2017 befand sich Hamburg noch auf dem zehnten Platz. 1.279 neue Fahrzeuge sind seitdem hinzugekommen. Insgesamt sind nun 2.968 Carsharing-Autos auf den Hamburger Straßen unterwegs. „Die Steigerung ist auf den Einstieg von Sixt in den Markt zurückzuführen“, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands, Gunnar Nehrke. Dadurch seien zusätzliche Flotten in die deutschen Städte gekommen.

Deutschlandkarte, auf der die fünf Städte mit dem größten Carsharing-Angebot markiert sind: Karlsruhe, München, Hamburg, Berlin und Freiburg.
Die fünf deutschen Städte mit dem größten Carsharing-Angebot. Grafik erstellt von Nina Maurer mit Piktochart.

Der Verband erhebt alle zwei Jahre die Anzahl der Fahrzeuge in deutschen Städten und Gemeinden. Berücksichtigt werden alle Orte mit mindestens 50.000 Einwohner*innen, die Carsharing anbieten.

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nim/dpa

Titelbild: Pixabay

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Reiterhof, Tech-Konzern, Streetfood-Märkte – Nina Maurer , Jahrgang 1994, treibt die Neugier. Als Kind fand sie ihr Glück auf dem Rücken der Pferde. Reitlehrerin wurde sie aber nicht: Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in einer Schule für Kinder mit Behinderung studierte sie Ökotrophologie in Hamburg. Ihre Begeisterung für Essen und Kommunikation vereinte sie als Werkstudentin und Volontärin in einer PR-Agentur. Für Food-Marken durchforstete sie sämtliche Blogs Deutschlands. Seit 2018 arbeitet sie in der Unternehmenskommunikation des Tech-Konzerns NXP. Wenn sich Nina nicht gerade mit künstlicher Intelligenz beschäftigt, stöbert sie in der Hamburger Gastro-Szene nach rohem Fisch und Kurzkornreis. Auch zu Hause experimentiert sie gerne: ob Sushi, Curry oder Kürbissuppe – Hauptsache viel Ingwer. Kürzel: nim