Am vergangenen Sonntagmorgen hat eine Regionalbahn einen stark alkoholisierten Mann erfasst und tödlich verletzt. Die Bundespolizei Hamburg geht zurzeit von einem tragischen Unfall aus.

Am vergangenen Sonntag ist nahe des S-Bahnhofs Landwehr ein Mann tödlich verunglückt. Am frühen Morgen wurde der 20-Jährige durch die aus Lübeck kommende Regionalbahn erfasst. Er starb noch am Unfallort.

Nach der Auswertung der Überwachungsvideos geht die Bundespolizei von einem tragischen Unfall aus. „Wir konnten den Mann erstmalig mittig des S-Bahnhofs Landwehr auf Video feststellen. Man konnte sehen, wie er im äußersten Winkel des Erfassungsbereichs der Kamera im Gleisbereich entlang des Fernbahngleises auf einem schmalen Plattenweg lief“, sagt Thomas Hippler, Sprecher der Bundespolizei Hamburg.

Mann war stark alkoholisiert

Der junge Mann soll nach Angaben der Bundespolizei Hamburg stark alkoholisiert gewesen sein. Die Videoaufzeichnungen zeigen, dass er getorkelt habe und dabei gefährlich nah an die Schienen getreten sei.

„Das Betreten des Gleisbereichs, zu dem auch der parallel zu den Gleisen verlaufende Plattenweg gehört, ist nur Mitarbeitern der Bahn und Sicherheitskräften gestattet. Nicht autorisierten Personen ist es aus Gründen der Sicherheit strengstens untersagt, sich in diesem Bereich aufzuhalten“, betont Hippler.

Keine weiteren Verletzten

In der betroffenen Regionalbahn befanden sich zum Unfallzeitpunkt etwa 30 Reisende. Durch die eingeleitete Schnellbremsung wurde kein Fahrgast verletzt.

Der Fahrer des Regionalzuges konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Diesiges Wetter in den Morgenstunden habe zudem die Sicht eingeschränkt. Die Fernbahnstrecke musste für eine Stunde gesperrt werden, die S-Bahnstrecke für eine Dauer von circa 45 Minuten.

lir/dpa

Titelfoto: Pixabay

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Luise Reichenbach, Jahrgang 1994, hat vier Vornamen, nutzt aber keinen davon. Die Hamburgerin legt sich nicht gerne fest: Sie zog von Hamburg nach Bayern, wechselte von Wirtschaft zur Kommunikationswissenschaft und redet mal über Schrotträder, mal über moderne Malerei. Im Zweitfach studierte Lissy Kunstgeschichte und lernte beim deutschen Cocktailmeister den perfekten Whiskey Sour zu mixen. Bei Scholz & Friends in Berlin arbeitete sie unter anderem für Amnesty International, Mercedes und Vodafone. Für Montblanc organisierte sie Messen für die neuen Kollektionen in ihrer Heimatstadt Hamburg. Am Wochenende steht sie im Schanzenviertel am Kickertisch oder klappert mit ihrem Rad die Flohmärkte ab, immer auf der Suche nach seltenen Bildern oder neuem Lesestoff. Kürzel: lr

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