Das Forschungsprojekt „Heat“ der Hamburger Hochbahn startet in die nächste Phase: Seit Montag ist der autonome Kleinbus wieder auf der Teststrecke in der HafenCity zu sehen.

Laut einer Sprecherin der Hochbahn wird der Bus voraussichtlich für einige Wochen im Testbetrieb unterwegs sein. Die Teststrecke in der HafenCity wurde dabei um 800 Meter und zwei Haltestellen erweitert. Der selbstfahrende Bus fährt ab jetzt insgesamt fünf Haltestellen auf einer Strecke von 1,8 Kilometern an.

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Heat“ (Hamburg Electric Autonomous Transportation) rund um elektrisch und automatisiert fahrende Kleinbusse ist mehrstufig aufgebaut: Bei einer ersten Testphase im letzten Jahr wurde das Fahrzeug bereits für einen Monat erprobt.

Autonomer Bus ist schneller unterwegs

Neben der neuen Route gibt es eine weitere Neuerung: Der autonome Bus ist statt mit maximal 15 km/h ab jetzt mit bis zu 20 km/h unterwegs. In dieser Phase des Forschungsprojekts ist bei jeder Fahrt noch eine Person dabei, die im Notfall manuell eingreifen kann.

Mitfahren ist allerdings noch nicht erlaubt: Die dritte und finale Stufe von „Heat“ wird aufgrund von Corona laut Hochbahn vermutlich erst 2021 starten. Dann sollen Interessierte die Möglichkeit bekommen, die automatisierten Kleinbusse testweise zu nutzen.

„Heat“ gehört zu einem der ersten Projekte weltweit, bei denen das autonome Fahren im öffentlichen Straßenverkehr realisiert werden soll. Es soll 2021 ein zentrales Vorzeigeprojekt des ITS Weltkongresses in Hamburg sein.

vis/dpa

Titelbild: Hamburger Hochbahn AG © Marc-Oliver Schulz

Vorheriger Artikel„Night of Light“: Event-Branche sendet S.O.S
Nächster ArtikelG20-Prozess: Nichts gemacht und trotzdem schuldig?
Victoria Szabó, Jahrgang 1996, trägt gerne schwarz. Diese schlichte Eleganz entspricht ihrem Gefühl für Ästhetik und die spielt für sie als visueller Mensch eine große Rolle. Ihre Bachelorarbeit in Publizistik und Kommunikationswissenschaften schrieb sie über die Wirkung von Produktdesign auf Konsumierende. Ihre Leidenschaft für das Schöne lebte die gebürtige Österreicherin als Redakteurin für die Kulturzeitschrift „The Gap“ aus. Dort schrieb sie über Galerieeröffnungen und Fotografieausstellungen. Dass Kultur auch viel mit Nachhaltigkeit zu tun haben kann, entdeckte sie bei ihrer Arbeit für das Magazin „Biorama“, für das sie etwa einen Festivalguide über nachhaltige Festivals zusammenstellte, Tipps für Bio-Glitzer inklusive. Ein Praktikum bei den Wiener Linien führte sie weg vom Journalismus und hin zur PR. Sie plante den Instagram-Feed des städtischen Verkehrsbetriebs und betreute den Unternehmens-Blog mit. Ihr Vorhaben für den Neuanfang in Hamburg: Das Leben auf die Wiener Art genießen, flanieren und Spritzer trinken. Alsterwasser ist auch okay. Kürzel: vis