Hamburger Senat berät über verschärfte Corona-Maßnahmen
Wie sich die verschärften Corona-Maßnahmen auf die Hamburger*innen auswirken berät heute der Hamburger Senat. Foto: Unsplash

Bund und Ländern haben gestern beschlossen, den Corona-Lockdown zu verlängern und Regeln zu verschärfen. Was genau das für die Hamburger*innen bedeutet, darüber berät heute der Hamburger Senat.

Bund und Länder verlängern und verschärfen den Corona-Lockdown: Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sprach sich bereits Anfang der Woche für strengere Maßnahmen aus. Heute berät er sich mit dem Hamburger Senat über die Umsetzung der Neuerungen.

Seit gestern gilt: Der Lockdown ist vorerst bis zum 14. Februar verlängert. Außerdem sollen die bisherigen Corona-Maßnahmen verschäft werden: Mehr Homeoffice und in Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen sollen nur noch medizinische Masken getragen werden. Die sollen, „wenn sie alle tragen – einen besseren Schutz ermöglichen als die bisherigen einfachen Mund-Nase-Bedeckungen“, so Tschentscher.

Besonders Kitas und Schulen betroffen

Die Beschlüsse der heutigen Sitzung des Hamburger Senats werden sich wohl insbesonders auf Kitas und Schulen auswirken. Aktuell gilt lediglich die Empfehlung, dass Eltern ihre Kinder zu Hause betreuen sollen. Kinder müssten jedoch noch mehr zu Hause bleiben, sagte Tschentscher am Dienstagabend nach der Online-Konferenz der Länderregierungschefs mit der Kanzlerin. Die Notbetreuung solle sich nur auf die wirklich relevanten Fälle beschränken.

Die Beschlüsse des Hamburger Senats werden im Laufe des Tages bekannt gegeben.

Politiker und Unternehmen äußern Kritik

Die Verlängerung des Lockdowns bis zum 14. Februar sei trotz des in den letzten Tagen rückläufigen Infektionsgeschehens notwendig: „Weil die Infektionszahlen weiterhin zu hoch sind und weil zusätzliche Risiken durch Virusmutationen zu befürchten sind“, so Hamburgs Erster Bürgermeister. Mit Blick auf die unklare Lage in Großbritannien glaube er an das Verständnis der Hamburger*innen für die verschärften Maßnahmen.

Einige Parteien der Hamburgischen Bürgerschaft kritisierten die neuen Beschlüsse. Während Die Linke eine erkennbare Strategie vermisst, stellt die AfD den Lockdown insgesamt in Frage. Auch die Metall-Arbeitgeber im Norden lehnen weitere Verschärfungen der Homeoffice-Regeln und Maskenpflicht ab.

sas/dpa

Titlebild:Unsplash

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Bei einem Dreh schlug Profi-Boxer Axel Schulz die geballte Faust in ihre Kameralinse – während Sarah Seitz sie auf der Schulter trug. Trotzdem blieb sie der Medienbranche treu. In der Nähe von Winnenden in Baden-Württemberg wurde sie 1994 geboren, in Furtwangen im Schwarzwald studierte sie Online-Medien und arbeitete unter anderem für das Mitarbeiterfernsehen von Porsche in Stuttgart. 2018 zog Sarah nach Hamburg. Erste Großstadterfahrungen machte sie bei Spaziergängen mit Hund Siva im Park: „Hey“ flüstern nur Dealer, gegrüßt wird mit „Moin“. Sarah liebt Spinning zu Clubbeats und schlürft gerne Moscow Mule im Landgang auf St. Pauli. Auf die Entschuldigung von Axel Schulz wartet sie bis heute vergeblich. Kürzel: sas

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