Das sind die neue Corona-Maßnahmen für Hamburg
Schärfere Maskenpflicht und neue Belastungen für Kinder und Eltern. Foto: Unsplash

Der Senat hat die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verschäft. Für Hamburger*innen heißt das: Nur noch medizinische Masken im Nahverkehr und in Geschäften tragen sowie neue Einschränkungen für Kinder und Eltern.

Am Dienstag tagten Bund und Länder, um über schärfere Corona-Maßnahmen zu beraten. Seit Mittwoch liegen nun auch die beschlossenen Maßnahmen des Hamburger Senats zum verlängerten Lockdown vor: Die Maskenpflicht wird strikter. Laut Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) soll der Beschluss „eventuell am Freitag oder Sonnabend“ in Kraft treten. Auf Eltern und Kinder kommen ab Montag neue Einschränkungen zu.

Nur noch medizinische Masken erlaubt

Die verschärfte Maskenpflicht sieht das Tragen medizinischer Masken – OP-Masken oder Mund-Nase-Bedeckungen mit den Standards KN95/N95 oder FFP2 – in ÖPNV, Geschäften, bei Gottesdiensten, Behördengängen und Gesundheitsbehandlungen vor. „Sie müssen richtig getragen werden und sie müssen passen“, sagte der Bürgermeister. Bußgelder für Verstöße solle es aber erst ab Anfang Februar geben.

Kitas wechseln zurück in erweiterte Notbetreuung

Ab dem 25. Januar kehren Kitas zur erweiterten Notbetreuung zurück, verkündete Tschentscher. Wie im ersten Lockdown sollen nur noch Kinder betreut werden, „deren Eltern Tätigkeiten ausüben, die für die Daseinsvorsorge bedeutsam oder für die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastruktur oder der Sicherheit notwendig sind.“ Einen Berufskatalog über betroffene Anstellungen werde es nicht geben.

Schulkinder sollen zu Hause bleiben

An Hamburger Schulen galt bisher lediglich die Aussetzung der Präsenzpflicht. Zuletzt habe es mehr Schüler*innen gegeben, die wieder in die Schulen gekommen wären, so Schulsenator Ties Rabe (SPD). Das soll mit dem verlängerten Lockdown bis zum 14. Februar strikter eingeschränkt werden. „Wir wollen jetzt gemeinsam mit den Schulleitungen auf die Eltern zugehen, um die Ursprungssituation vom Anfang der Pandemie wieder herzustellen“, sagte Rabe. Künftig sollten dort nur Schüler*innen lernen und betreut werden, bei denen kein Homeschooling möglich ist.

sas/ndr/dpa

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