1200 Wohnungen entstehen im Holsten Quartier

Wohnungsmarkt

Das Holsten Quartier
Werbung für das Holsten Quartier bei der alten Holsten Brauerei Foto: Manuel Kunst/Fink Hamburg

Das Bezirksamt Altona und Investoren konnten sich einigen: Im  Bauprojekt Holsten Quartier sollen 1200 neue Wohnungen entstehen. Darunter sind 365 Sozialwohnungen.

Nach langen Verhandlungen zwischen dem Bezirksamt Altona und dem Projektentwickler Consus gab es am Mittwochabend eine vertragliche Einigung zum Bauprojekt Holsten Quartier. Somit steht dem Bau eines der größten Bauprojekte Hamburgs nichts mehr im Wege. Auf dem 86.000 Quadratmeter großen Areal werden künftig 1200 neue Wohnungen erbaut. Davon sind 365 Sozialwohnungen vertraglich festgelegt, für die eine Kaltmiete von maximal 20 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter vorgesehen ist. Der Bezirk konnte in den Verhandlungen für 100 Wohnungen eine Mietsenkung von 14,90 Euro pro Quadratmeter erzielen.

Das Bauvorhaben entsteht am Standort der alten Holsten-Brauerei in Altona. Die Abrissarbeiten sollen nach aktuellem Stand noch im Laufe des Jahres beginnen. Das Projekt war bis zuletzt ins Stocken geraten. Investoren und Bezirk haben sich in zähen Verhandlungen aufeinander zu bewegt. In einem Statement gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“ sagte Altonas Bezirksamtsleiterin Stefanie von Berg (Grüne): „Ich bin froh, dass wir uns nun mit Consus auf den Entwurf eines städtebaulichen Vertrags verständigt haben, in dem viele positive Beiträge und Impulse für das Quartier enthalten sind.“

Holsten Quartier bietet Kultur, Bildung und Sport

Entworfen hat das Projekt André Poitiers Architektenbüro, das in Hamburg ansässig ist. Die Architekten konnten sich im Jahr 2017 bei einem ausgeschriebenen Architekturwettbewerb gegen elf Bewerber aus Deutschland, Dänemark und Norwegen durchsetzen. Das Projekt wird neben Wohnbereichen auch unter anderem 45.000 Quadratmeter Gewerbefläche, größere Büroflächen und drei Kitas mit einer Außenfläche von circa 1600 Quadratmeter umfassen.

Das 4000 Quadratmeter großer Quartier-Zentrum soll von einen Mix aus Kultur, Bildung und Sport geprägt sein. Projektentwickler Consus beteiligt sich mit rund zwölf Millionen Euro an der Erweiterung der Theodor-Haubach-Schule und dem Bau einer Schulsporthalle mit zwei Sportfeldern. Die drei neuen Kindergärten sollen 270 neue Kitaplätze bieten.

mku/dpa

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