Ab dem 15. Juni wird das Parken in Hamburg deutlich teurer. So kostet beispielsweise ein Bewohnerausweis 50 anstatt 30 Jahr pro Jahr. 

Hamburger Autofahrer:innen müssen bald tiefer in die Tasche greifen. Der Hamburger Senat hat am Dienstag beschlossen, die Parkgebühren erheblich zu erhöhen. Das bedeutet: Besucher:innen müssen dann für ihr Auto 2,50 Euro anstatt 2 Euro pro Tag bezahlen. Bewohnerausweise werden sogar um 20 Euro erhöht und kosten nun 50 Euro pro Jahr. Sparen kann nur, wer den Bewohnerausweis online beantragt. Dann kostet dieser noch 45 Euro.

Die Verkehrsbehörde begründet die Erhöhung so: „Durch die Einführung der Gebühr für Besucherparkausweise soll die flächendeckende dauerhafte Belegung des öffentlichen Parkraums in Bewohnerparkgebieten vermieden werden.“

Kritik an der Erhöhung

Die CDU-Opposition kritisierte die Entscheidung des rot-grünen Senats scharf. Das sei der nächste Schritt, um das Autofahren in Hamburg unattraktiv zu machen, sagte der CDU-Verkehrsexperte Richard Seelmaecker. „Erst werden immer mehr öffentliche Stellplätze ersatzlos vernichtet, dann Bewohnerparken zur Verwaltung des Mangels eingeführt und jetzt kurze Zeit später bereits an der Gebührenschraube gedreht.“

dpa/agu

Vorheriger ArtikelDer Konzerte-Sommer in Hamburg
Nächster ArtikelHamburg in A(u)ktion: Versteigerung von Jan Fedders Küchenuhr
Keramik, Textilien bemalen, Blumen trocknen oder Kerzen drehen: Irgendetwas Schöpferisches muss Anna Nguyen, Jahrgang 1993, immer zu tun haben. Bis zu ihrem siebten Lebensjahr lebte sie in Köthen, Sachsen-Anhalt, die ersten fünf Jahre in einem Asylbewerberheim. Mit ihren Eltern verkaufte sie auf der Straße Blumen und Zigaretten. Als Teenagerin lebte sie im Allgäu, kann aber trotzdem nicht Skifahren. Sie studierte in Würzburg und Neu-Ulm, machte einen Bachelor in Informationsmanagement und Unternehmenskommunikation. Nach einem Praxissemester bei einem hiesigen Social-Media-Startup wollte sie dauerhaft nach Hamburg. Bei „Mit Vergnügen“ arbeitete sie als Redakteurin – zwischenzeitlich schrieb sie auch eine Kolumne über die Unterschiede zwischen Süd- und Norddeutschland. Besonders viel Ärger gab es, wenn es darin um Aldi Nord und Aldi Süd ging.

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here