Hamburg vom Land und von der Elbe aus entdecken: Das geht mit dem Hafencity Riverbus. Das Amphibienfahrzeug ist Stadtbus und Binnenschiff zugleich und nimmt Interessierte auf eine ziemlich ungewöhnliche Stadtrundfahrt mit. 

Ein Video von Manuel Kunst, Max Rohloff, Katharina Böhmer und Melissa Hertwig.

Wenn er in Entenwerder vorfährt, werden oft die Smartphones gezückt: Der Hafencity Riverbus rollt dort mehrmals in der Woche vom Asphalt direkt ins Wasser der Norderelbe und ist selbst für Hamburger:innen ein ungewohnter Anblick. Mit dem Amphibienfahrzeug bieten die Geschäftsführer Fred Franken und Jan Peter Mahlstedt seit 2016 die deutschlandweit erste „Stadtkreuzfahrt“ an. Nach längerer Coronapause darf der Riverbus nun wieder Fahrgäste mitnehmen.

Von der Elphi in die Elbe

Die Fahrt startet an Land auf Rädern. Vorbei an der Elbphilharmonie und den Marco-Polo-Terrassen klappert der Bus zuerst die üblichen touristischen Ziele ab. So weit, so normal. An der Bootsrampe in Entenwerder verwandelt sich der Bus dann in ein Schiff. Geschäftsführer, Busfahrer und Kapitän Jan Peter Mahlstedt fährt mit ordentlichem Tempo vom Land ins Wasser.

Damit der Riverbus schwimmen kann, hat er zwei Jetantriebe eingebaut. Außerdem zieht Kapitän Mahlstedt die Reifen nach der Wasserung weit nach oben in die Radkästen. So verringert sich der Wasserwiderstand und der Bus wird nicht ausgebremst. Erstaunlich schaukelfrei schippert er so durch die Norderelbe und die Billwerder Bucht – ein Teil Hamburgs, den selbst Hamburger:innen oft nicht gut kennen.

Neu zu entdecken ist das Hausboot von Musiker Olli Schulz und Youtuber Fynn Kliemann: Das ehemalige Heim von Gunter Gabriel haben die beiden Promis in ein schwimmendes Tonstudio verwandelt. Was es auf der Fahrt noch zu sehen gibt, erfahrt ihr im Video.