St. Paulis Jackson Irvine (links) und Dortmunds Thorgan Hazard kämpfen um den Ball. Hamburg DFB-Pokal
St. Paulis Jackson Irvine (links) und Dortmunds Thorgan Hazard kämpfen um den Ball. Foto: Christian Charisius/dpa

Der FC St. Pauli ist ins Pokal-Viertelfinale eingezogen. Am Dienstag besiegte der Kiez-Klub überraschend Titelverteidiger Dortmund mit 2:1. Auch der Hamburger SV erreichte in Köln die nächste Runde – auf kuriose Weise.

Damit hatten nur extreme Optimisten gerechnet: Der FC St. Pauli schlug am Dienstag den fünfmaligen Pokaltitelträger Borussia Dortmund im Achtelfinale des DFB-Pokals vor 2.000 Zuschauer:innen mit 2:1.

Auch der Hamburger SV konnte seine Partie im DFB-Pokal am Dienstagabend für sich entscheiden: Mit einem 4:3 nach Elfmeterschießen gelang der Sieg über den 1. FC Köln. Damit stehen beide Hamburger Zweitligisten im Viertelfinale. Die Paarungen für die kommenden DFB-Pokal-Spiele werden am 30. Januar zugelost.

Titelverteidiger beißt sich die Zähne aus

In einem Spiel auf Augenhöhe ging das Team von St. Pauli-Trainer Timo Schultz bereits in der vierten Spielminute durch Etienne Amenyido im Millerntor Stadion in Führung. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff erhöhte der Dortmunder Axel Witsel mit einem Eigentor auf 2:0 für die Braun-Weißen. Zwar erzielten die Gäste in der 58. Minute durch Erling Haaland per Handelfmeter noch den Anschlusstreffer zum 1:2, doch das Spiel drehen konnte der Titelverteidiger im Verlaufe des Spiels nicht mehr. St. Pauli gelang damit als Außenseiter die kleine Sensation.

Hamburg im DFB-Pokal: Auch der HSV kommt weiter

Neben den St. Paulianern erreichte auch der Hamburger SV am frühen Dienstagabend das Viertelfinale des DFB-Pokals. Die Mannschaft besiegte im Kölner Rhein-Energie-Stadion den 1. FC Köln im Elfmeterschießen, 4:3 hieß es am Ende.

Die Kölner zeigten sich zu Beginn dominant, doch der HSV konnte seine Leistung im Laufe des Spiels steigern. Nach torlosen 90 Minuten ging es zunächst in die Verlängerung, in der Hamburg durch Robert Glatzel zwei Minuten nach Wiederanpfiff in Führung ging. Die Rheinländer gleichten erst in der Nachspielzeit der Verlängerung durch einen Foulelfmeter von Anthony Modeste aus. HSV-Kapitän Sebastian Schonlau hatte zuvor den gegenerischen Stürmer zu Fall gebracht.

Zwei Hamburger Spieler beim DFB-Achtelfinale HSV gegen 1. FC Köln. Hamburgs Robert Glatzel (r) freut sich über sein Tor zum 0:1.
HSV-Spieler Robert Glatzel freut sich über sein Tor zum 0:1. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Im folgenden Elfmeterschießen verwandelten die Schützen Kinsombi, Vuskovic, Gyamerah und Schonlau sicher für Hamburg. Da auch vier der fünf angetretenen Spieler des Gastgebers trafen, brachte die Entscheidung der Elfmeter von Florian Kainz – auf kuriose Art: Der Österreicher brachte den Ball zwar ins Tor, berührte ihn aber zuvor zwei Mal.

Zwei Kontakte erlaubt das Regelwerk allerdings nicht. Schiedsrichter Schlager wertete den Elfmeter als falsch ausgeführt. Nach fünf Versuchen auf beiden Seiten stand der HSV damit als Sieger fest.

jek

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