Die Corona-Neuinfektionen steigen - Eine Frau mit Maske nach dem Einkaufen
Die Corona-Neuinfektionen steigen. Foto: Anna Shvets/ Pexels

Laut Gesundheitsminister Lauterbach rollt eine Corona-Sommerwelle auf uns zu. Er ruft deshalb zur erneuten Impfung auf. Auch in Hamburg steigen die Zahlen der Neuinfektionen weiter an.

Die Corona-Zahlen in Hamburg pro 100.000 Einwohner*innen der letzten sieben Tage liegen laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 460. Letzte Woche lag diese noch bei 368. Außerdem gab es rund 9.000 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Damit steigt die Anzahl an Covid-19-Fällen in Hamburg auf über 600.000.

Die Zahlen haben nur noch eine begrenzte Aussagekraft, weil viele Fälle gar nicht mehr registriert werden und Infizierte keine PCR-Tests mehr machen. Und nur diese werden in der offiziellen Statistik gezählt.

Warum steigen die Neuinfektionen wieder?

Die Corona-Zahlen steigen an, da die aktuelle Omikron-Variante mit neuen Subtypen BA.4 und BA.5 sehr leicht übertragbar ist und es kaum noch Corona-Maßnahmen gibt. In Innenräumen dürfen sich beliebig viele Menschen aufhalten und medizinische Masken müssen nur noch im öffentlichen Nahverkehr getragen werden. Gesundheitsminister Karl Lauterbach rät Älteren und Vorerkrankten, sich erneut impfen zu lassen.

Aus seiner Sicht verhindert das zwar nicht unbedingt eine Infektion aber schwere Krankheitsverläufe. Zum Impfstand der Stadt: Bisher haben rund 1,55 Millionen Menschen aus Hamburg eine zweite Impfung bekommen, das sind etwa 84 Prozent aller Hamburger*innen. Knapp 1,14 Millionen haben einen dreifachen Impfschutz, gibt das RKI bekannt – das sind 61,7 Prozent.

Zuvor hatte Lauterbach bereits dazu aufgerufen, freiwillig in Innenräumen Masken zu tragen. Das sei neben der vierten Impfung das beste Gegenmittel.

Die Sozialbehörde Hamburg veröffentlicht jeden Dienstag aktuelle Corona-Zahlen.

juk

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Für Julia Kaiser, 1995, ist nichts unmöglich – sobald sie ihren ersten Kaffee hatte. Ob Technofestivals im Schwarzwald organisieren, Lampen und Stühle gestalten oder den Industrieroboter Horst online vermarkten – sie springt gern ins kalte Wasser und lernt dann schwimmen. Studiert hat sie in Konstanz: internationales Management mit dem Schwerpunkt Südostasien, weil das spannender klang als BWL. Dafür hat sie ein Jahr in Indonesien und Malaysia gelebt und gearbeitet. Den dort verbreiteten Leitsatz „Jam karet“, was soviel heißt wie: „kein Stress“, hat sie mit zurück nach Deutschland gebracht. Diese Gelassenheit half ihr, als sie im Alleingang für den Onlineauftritt eines Start-ups verantwortlich war. Mit der gleichen Geduld sucht Julia auf Flohmärkten nach Schätzen. Ihr tollster Fund: zwei Cocktail-Sessel, die sie komplett neu bepolstert hat. Kürzel: juk

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