Lienen verlässt den FC St. Pauli
Abschied beim FC St. Pauli. Foto: Uwe Anspach/dpa

Aus dem Norden in den Süden: Ex-Cheftrainer Ewald Lienen verlässt den FC St. Pauli und will zurück ins Rheinland. Auch der Mittelstürmer Guido Burgstaller möchte den Fußball-Zweitligisten verlassen.

Abschied nach über sieben Jahren

Zwei stadtbekannte Akteure des FC St. Pauli verlassen den Verein: Ewald Lienen beendet nach mehr als sieben Jahren die Zusammenarbeit mit dem Zweitligisten. Der 68-jährige arbeitete seit 2014 als Cheftrainer und von Mitte Mai 2017 bis Ende 2020 als Technischer Direktor am Millerntor. Seit Ende 2020 ist er als Marken- und Werbebotschafter für den Verein tätig.

„Nach siebeneinhalb Jahren möchte ich meinen Lebensmittelpunkt und zum Teil auch meine beruflichen Aktivitäten wieder mehr ins Rheinland, meine Heimat, verlegen“, sagte Lienen. Der am 30. Juni auslaufende Vertrag werde daher nicht verlängert.

„Wir haben viel gemeinsam erlebt – und nach dieser gemeinsamen Zeit kann ich nur feststellen: Ich bin ein Ewald-Fan“, Oke Göttlich, Club Präsident FC St. Pauli

Auch Mittelstürmer Burgstaller will gehen

Auch Guido Burgstaller will wieder in den Süden: Der österreichische Fußballspieler steht seit September 2020 beim FC St. Pauli unter Vertrag und spielt dort als Mittelstürmer. Eigentlich soll der Vertrag noch bis 2023 laufen, Burgstaller möchte aber aus privaten Gründen den Verein verlassen und in den Süden zurück. Ein Wechsel zum 1. FC Nürnberg wurde vom FC St. Pauli abgelehnt. Im Gespräch ist nun ein Wechsel zu Rapid Wien. Der FC St. Pauli bestätigte einen Transfer noch nicht.

juk/dpa

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Für Julia Kaiser, 1995, ist nichts unmöglich – sobald sie ihren ersten Kaffee hatte. Ob Technofestivals im Schwarzwald organisieren, Lampen und Stühle gestalten oder den Industrieroboter Horst online vermarkten – sie springt gern ins kalte Wasser und lernt dann schwimmen. Studiert hat sie in Konstanz: internationales Management mit dem Schwerpunkt Südostasien, weil das spannender klang als BWL. Dafür hat sie ein Jahr in Indonesien und Malaysia gelebt und gearbeitet. Den dort verbreiteten Leitsatz „Jam karet“, was soviel heißt wie: „kein Stress“, hat sie mit zurück nach Deutschland gebracht. Diese Gelassenheit half ihr, als sie im Alleingang für den Onlineauftritt eines Start-ups verantwortlich war. Mit der gleichen Geduld sucht Julia auf Flohmärkten nach Schätzen. Ihr tollster Fund: zwei Cocktail-Sessel, die sie komplett neu bepolstert hat. Kürzel: juk

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