Straße von Hormus bald wieder frei? – Deutsche Reedereien erleichtert

Abkommen zwischen USA und Iran

Ein beladenes Containerschiff liegt im Hamburger Hafen.
Auch für den deutschen Handel ist die Öffnung der Straße von Hormus sehr wichtig. Foto: Christian Charisius/dpa

Die deutsche Schifffahrt reagiert erleichtert auf das Abkommen der USA und des Irans zur Öffnung der Straße von Hormus. 46 deutsche Schiffe sitzen zurzeit im Persischen Golf fest. 

Der Verband deutscher Reeder (VDR) aus Hamburg reagiert erleichtert auf eine mögliche Öffnung der Straße von Hormus. Seit dem Beginn des Krieges der USA mit dem Iran, wird die Meerenge vom Iran blockiert. Sie verbindet den Persischen Golf und den Golf von Oman und ist eine der wichtigsten Seestraße für Erdöl- und Flüssigerdgas-Exporte der Welt. Laut dem VDR stecken dort seitdem insgesamt 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1000 Seeleuten an Bord fest. Mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung am Mittwochabend wollen die USA und der Iran den Krieg beenden. Schiffe könnten die Straße von Hormus dann wieder befahren.

Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des VDR, sagt: „Jetzt kommt es darauf an, Vertrauen und Sicherheit wiederherzustellen. Freie und sichere Seewege sind für Deutschland als Handelsnation von zentraler Bedeutung.“

VDR ist „vorsichtig optimistisch”

Nach Angaben der UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) wurden seit Beginn des Konfliktes 46 Handelsschiffe in der Region angegriffen. 14 Menschen kamen dabei ums Leben. Laut dem internationalen Schifffahrtsverband Bimco bleibt die Fahrt durch die Straße von Hormus weiterhin riskant. Kröger sagt jedoch, dass man „vorsichtig optimistisch“ sei. Eine dauerhafte sichere Durchfahrt sei besonders für den Öl- und Gashandel wichtig.

Forderung nach sicheren Handelswegen

Der VDR betont, dass Handelsschiffe kein Teil in einem Krieg oder Konflikt seien sollten und „sichere und verlässliche Handelswege Grundvoraussetzung für den internationalen Handel“ sind. Der Verband fordert außerdem die Einhaltung des Seerechtes auf der internationalen Wasserstraße genauso wie „verlässliche Sicherheitsgarantien für Seeleute und Schiffe“. 

mim/dpa

Wer wissen will, wo es den besten Kuchen Hamburgs gibt, fragt am besten Mara Mennekes, geboren 2001 in Moers: Ein Jahr lang war sie als Social-Media-Redakteurin für das Stadtmagazin „Mit Vergnügen“ in der Gastroszene unterwegs. Ihren Bachelor in Modejournalismus machte sie in Düsseldorf, parallel gab sie geflüchteten Kindern Deutschunterricht. Mara fotografiert professionell, derzeit vor allem die „Rabauken“ vom Kids Club des FC St. Pauli, wo sie zuvor ein Social-Media-Praktikum gemacht hat. Mit den „Rabauken“ verbindet sie noch etwas anderes: Mara ist schon seit ihrer Kindheit St.-Pauli-Fan. Jetzt ist sie mit ihrer Kamera bei jedem Heimspiel dabei. Kürzel: mim

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