
Hamburger müssen sich auf höhere Kosten einstellen: Der Senat hat den Entwurf für den Haushalt 2027 und 2028 beschlossen. Er plant unter anderem höhere Beiträge für das Semester, das Sozialticket und das Schülerticket.
Der Hamburger Senat hat den Entwurf für den Doppelhaushalt 2027 und 2028 beschlossen. Nach Angaben der Finanzbehörde plant Hamburg für 2027 Ausgaben von rund 23,7 Milliarden Euro und für 2028 rund 24,7 Milliarden Euro. So hoch waren die Kosten noch nie. Hamburg will zwar weiter Geld in die Stadt stecken, zugleich will der Senat aber laufende Kosten senken. Der Entwurf geht nach der Sommerpause an die Hamburgische Bürgerschaft.
Sozialticket, Studium und Elbphilharmonie werden im Haushalt teurer
Viele Hamburger*innen müssen künftig mehr zahlen: Das Sozialticket für den öffentlichen Nahverkehr soll um zehn Euro im Monat steigen. Studierende sollen 30 Euro mehr pro Semester zahlen. Für das bisher kostenlose Schülerticket plant der Senat eine jährliche Pauschale.
Auch Eltern von jüngeren Kindern müssen mit Mehrkosten rechnen: Bei der Kita bleibt die fünfstündige Grundbetreuung kostenlos. Familien, deren monatliches Einkommen bei mindestens 6000 Euro liegt, sollen für längere Betreuung aber mehr zahlen als zuvor. Erst vor kurzem wurde bekannt, dass es Änderungen bei der Schulbegleitung für Kinder mit Förderbedarf geben soll.
Beamt*innen betrifft der Haushaltsplan auch: Sie sollen ab 2027 eine Stunde pro Woche länger arbeiten. Der Senat will damit Geld sparen.
Außerdem soll die Elbphilharmonie ab dem 5. Oktober Geld kosten. Der Eintritt zur Elphi-Plaza soll regulär fünf Euro betragen, ermäßigt drei Euro.
Den endgültigen Haushalt beschließt später die Hamburgische Bürgerschaft.
pal/dpa
Patricia Schnoor, geboren 2002 in Hamburg, war als Kind entweder beim Karate oder Reiten, liebt Horrorfilme und hat als Teenie alle Wände ihres Zimmers bemalt. Ursprünglich wollte sie Ärztin werden, doch dann kam BookTok dazwischen. Nach dem Abi begann sie dort Illustrationen und Buch-Reviews zu veröffentlichen. Keine zwei Jahre später bekam sie Illustrations-Aufträge von den Big Five der Publishing-Häuser sowie aus neun Ländern, darunter Malaysia und die USA. Parallel hat sie Medienwissenschaft mit dem Nebenfach Kommunikation und Journalistik an der Universität Hamburg studiert. In ihrer Bachelorarbeit widmete Patricia sich ihrer Leidenschaft BookTok auch wissenschaftlich. Karate macht sie heute nicht mehr, dafür haut jetzt ihre Berichterstattung um.
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