Preisverleihung beim Forschungstag der HAW

CCG Awards 2026

5 Frauen mit einem Blumenstrauß stehen vor dem Eingang eines HAW-Gebäudes.
Diese Forscherinnen erhielten CCG-Awards. Von links nach rechts: Jane Hümmler, Dinah-Rachel Gyebi, Daniela Kubulek, Luca-Sophie Sommer und Annike Nock. Foto: Jonas Fischer

Am vergangenen Dienstag fand der Forschungstag des Competence Center Gesundheit statt. Die HAW zeichnete besondere Leistungen aus und verabschiedete langjährige Mitarbeitende.

Das Competence Center Gesundheit (CCG) besteht seit 16 Jahren an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW). Vergangenen Dienstag war der diesjährige Forschungstag, an dem neue Strukturen vorgestellt, Preise verteilt und Vorträge gehalten wurden. Viele Mitglieder des Leitungsteams haben sich verabschiedet.

Neu sortiert und klarer strukturiert

Zunächst begrüßte der Vizepräsident Prof. Dr. Peter Wulf die Anwesenden. Dann sprachen Prof. Dr. Susanne Busch und Prof. Dr. André Klußmann über den Wandel des CCGs. Es gibt eine Neuordnung: Mitwirkende, Disziplinen und wissenschaftliche Bereiche sollen stärker in den Vordergrund rücken. Insgesamt umfasst die neue Struktur acht Bereiche, denen sich die Forschungsgruppen zuordnen können. Die Gruppen vereinen jeweils mehrere Forschungsfelder. Beispielsweise werden Arbeit, Bewegung, Biomechanik und Medizintechnik in einem Bereich zusammengefasst. Busch und Klußmann betonten, dass es wichtig sei, Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Bereichen zu fördern.

CCG-Awards 2026

Im direkten Anschluss wurden die CCG Awards für die besten wissenschaftlichen Arbeiten vergeben. Einen Preis für die beste Bachelorarbeit in ihrem jeweiligen Forschungsfeld erhielten Anne Kathrin Frank (Gesundheitswissenschaften), Daniella Kubullek (Medizin Technik), Dinah Rachel Gyebi (Pflege und Management), Jane Hümmler (Ökotrophologie) und Katrin Schmidt (Soziale Arbeit). Den Preis für die beste Masterarbeit erhielt Luca-Sophie Sommer (Pflege-Management). Der Förderpreis für wissenschaftlichen Nachwuchs ging an Annike Nock (gesundheitsbezogene Forschung). 

Nach der Preisverleihung hielten Forscher*innen der HAW aus dem Bereich Gesundheit und Pflege Vorträge. Insgesamt präsentierten acht Forschende ihre Projekte, danach hatten die Anwesenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Viele der vorgestellten Forschungsprojekte drehen sich um die Schnittstelle zwischen Gesundheit und Technik, beispielsweise das Projekt „Team Baby“, vorgestellt von Prof.in Dr.in Sonia Lippke. Die App soll bei der Kommunikation zwischen Schwangeren und deren Angehörigen und Pflegende in der Geburtshilfe unterstützen.

Goodbye beim Forschungstag

Das CCG hatte nicht nur Preise zu vergeben, sondern auch Abschiede zu verkünden. Prof. Susanne Busch verlässt ihre Stelle, wird aber voraussichtlich eine Seniorprofessur antreten. Auch Vizepräsident Dr. Peter Wulf wird beim nächsten CCG Forschungstag nur als Gast dabei sein. Auch die Mitarbeiterin Taika Bernhardt wurde mit freundlichen Worten verabschiedet. Sie tritt eine neue Stelle in einem Krankenhaus an.

Vor Jelko Wronski, Jahrgang 2001, sollte man lieber nicht zu langsam gehen. Der gebürtige Oldenburger hat neben 40 Schuh-Paaren eine ausgeprägte Antipathie – und zwar gegen alle die auf dem Gehweg schleichen. Als Autor von Gedichten und Kurzgeschichten, ob über ein Alien auf einer Hausparty oder zwei verliebte Spielzeugfiguren, steht Jelko für Spannung und Tempo. Bei “Brigitte” (Gruner + Jahr) hat er ein Praxissemester gemacht und später als Werkstudent gearbeitet. Für sein Journalistik-Studium in Hannover führte er Interviews mit einer Sekte oder ging ans eigene Limit für einen 24-Stunden-Dreh beim Technokollektiv. Auch für seine Beiträge gilt: Jelko mag keinen Stillstand.
Kürzel: ski

Mia Wietkamp, Jahrgang 2001, hat gerne einen Plan. Dass sie nach dem Abitur nach Kanada wollte, war zum Beispiel geplant, dass sie dort ohne Vorerfahrung Kindern das Bogenschießen beibringen sollte, aber nicht. Zum Glück konnten das manche der Kinder ohnehin besser als sie. Mia hat es schon mit Lehramt, Schauspielerei und Theologie probiert, ihren Bachelor machte sie schließlich in Medien- und Kommunikationswissenschaft. Beim Campusradio in Bonn entdeckte Mia ihre Leidenschaft für den Journalismus - am meisten aber fürs Moderieren, gelegentlich auch mal vor 7000 Leuten. Wenn sie nicht gerade in einen Roman über
Hexen vertieft ist, findet man Mia am Sonntag in der Kirche.
Kürzel: mia

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