Vor einer roten Backsteinwand stehen die 23 Finken und lächeln in die Kamera. Alle zeigen lustige Handzeichen und haben Spaß.
Die Redaktion von FINK.HAMBURG

Die Finken gehen in die zweimonatige Sommerpause. Ein Rückblick auf unser erstes Semester im Master Digitale Kommunikation.

Vor vier Monaten hatten wir noch Angst beim Arzt anzurufen, jetzt telefonieren wir mit Pressestellen des Zolls, der Polizei und des Verfassungsschutzes. In den letzten Monaten haben wir Finken viel von unseren Dozierenden und voneinander gelernt.

Die Finken blicken zurück

Vor einem „Show don't tell" Plakat im Newsroom stehen sehr viele Pfandflaschen auf einem Weißen Regal.
Diese Pfandflaschen finanzieren das Sommerfest der Finken. Foto: Emely Dirks

Wir haben über 100 Nachrichten, über 20 Reportagen und mindestens 10 Euro in Pfandflaschen produziert. Wir haben obdachlose Stadtführer und Taxifahrer begleitet, über Olympia in Hamburg und die WM in Amerika geschrieben und sowohl in Werkstätten als auch in der Oper vorbeigeschaut. Ein neuer Look für den FINK.HAMBURG hieß für uns auch neue Social-Formate auf Instagram ausprobieren. Wir haben den „Meme-Monday“ gestartet, das Erklärformat „Was zum Fink..?” eingeführt und die „Frage der Woche?” fleißig weiter gestellt.

Wir durften viel von unseren Gästen im Newsroom lernen: von Nachrichten schreiben, über Formatentwicklung bis hin zum Umgang mit künstlicher Intelligenz im Journalismus. Unter den Gästen waren auch ehemalige DiKos, die uns vom Leben nach dem Master berichten konnten, wie Tobi Bug, Newsredakteur bei der Süddeutschen Zeitung, und Lisa Funke, Social Media Director bei der Agentur KNSK. Newsroom-Gästen Laura Oetker von der Zeit, Ansbert Kneip vom Spiegel oder Ulrike Thoma vom NDR konnten wir Fragen stellen zu ihrem Berufs- und Redaktionsalltag.

Ab ins nächste Semester

Am 12. Oktober kommen wir zurück in den Newsroom von FINK.HAMBURG. Im zweiten Semester nehmen wir für euch Radiosendungen zu Themen wie Männlichkeit, Hamburgs Klang oder Politik der jungen Leute auf. Und wir produzieren zusammen mit Hamburgs Bürger*innensender Tide eine eigene Fernsehsendung zum Thema Tauben. Außerdem veröffentlichen wir demnächst unsere datenjournalistischen Artikel zu Hamburgs Denkmäler, E-Scootern, inklusivem Fußball und Geflüchtetenunterkünften. Schaut also immer wieder mal auf unsere Seite. Wir freuen uns im Herbst wieder für euch da zu sein.

Mia Wietkamp, Jahrgang 2001, hat gerne einen Plan. Dass sie nach dem Abitur nach Kanada wollte, war zum Beispiel geplant, dass sie dort ohne Vorerfahrung Kindern das Bogenschießen beibringen sollte, aber nicht. Zum Glück konnten das manche der Kinder ohnehin besser als sie. Mia hat es schon mit Lehramt, Schauspielerei und Theologie probiert, ihren Bachelor machte sie schließlich in Medien- und Kommunikationswissenschaft. Beim Campusradio in Bonn entdeckte Mia ihre Leidenschaft für den Journalismus - am meisten aber fürs Moderieren, gelegentlich auch mal vor 7000 Leuten. Wenn sie nicht gerade in einen Roman über Hexen vertieft ist, findet man Mia am Sonntag in der Kirche.
Kürzel: mia

Emely Sophie Dirks, geboren 2001 in Paderborn, aufgewachsen in Lippstadt, wollte schon als Kind ein Publikum erreichen. Auch wenn es beim Casting für Schloss Einstein nicht klappte, blieb sie ihrem Traum treu und ging, inspiriert von Carrie Bradshaw, in den Journalismus. Während ihres Studiums der Kommunikationswissenschaft und Ökonomik machte sie Beiträge fürs Uniradio in Münster und sammelte Erfahrungen bei Caren Miosga und bigFM. Am liebsten würde sie irgendetwas tun, das in der Mitte zwischen diesen beiden Stationen liegt: Weder Söder und Gabriel, noch Fragen über Matratzen. Eine eigene Kolumne kann sich Emely immer noch vorstellen, vielleicht sogar über Sex in der Stadt. Nur statt mit einem Cosmopolitan lieber mit einem Espresso aus der eigenen Siebträgermaschine. Kürzel: ems

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here