Fliegende Servietten, knallende Türen und zerstörte Frisuren: Die vergangenen Tage windete es stark in Hamburg. Am heutigen Montag kehrt Ruhe ein. Und bald wird es sommerlich.
Am heutigen Montagabend nimmt der starke Wind der letzten Tage ab. Dafür sind zwei Faktoren verantwortlich: Das Tiefdruckgebiet Sabina, das für den Wind sorgte, verlagert sich nach Nordwesten Richtung Ostsee und entfernt sich somit von Hamburg. Zudem kühlt es abends ab: Die Sonnenstrahlen verschwinden hinter dem Horizont.
Durch ihre Wärme kam es zuvor zu Druckunterschieden, denn Asphalt erwärmt sich beispielsweise schneller als ein See. Über kalten Gebieten steigt die Luft ab, über warmen Gebieten steigt sie auf. Diese Bewegungen nehmen wir als Wind wahr. Geht die Sonne unter, wird es windstiller – ein häufig auftretendes Phänomen, so der Meteorologe Tobias Schaaf vom Deutschen Wetterdienst (DWD) zu FINK.HAMBURG. Ab 19 oder 20 Uhr sei dann nur noch mit schwachen Winden in der Stärke 1 oder 2 auf der Beaufortskala zu rechnen.
Sommerliche Temperaturen ab der Wochenmitte
Auch den Rest der Woche soll es größtenteils windstill bleiben. In der zweiten Wochenhälfte könne es jedoch zu Gewittern kommen, in denen vereinzelt Böen auftreten, sagt Schaaf. Solange es trocken bleibt, wird der Wind aber eher schwach ausfallen.
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bleibt es voraussichtlich weiterhin bewölkt, vereinzelte Schauer sind möglich. In der zweiten Wochenhälfte steigen die Temperaturen an: Mittwoch werden Temperaturen von bis zu 21 Grad erwartet, Donnerstag könnten es bis zu 26 Grad werden, so der DWD.
ski
Vor Jelko Wronski, Jahrgang 2001, sollte man lieber nicht zu langsam gehen. Der gebürtige Oldenburger hat neben 40 Schuh-Paaren eine ausgeprägte Antipathie – und zwar gegen alle die auf dem Gehweg schleichen. Als Autor von Gedichten und Kurzgeschichten, ob über ein Alien auf einer Hausparty oder zwei verliebte Spielzeugfiguren, steht Jelko für Spannung und Tempo. Bei “Brigitte” (Gruner + Jahr) hat er ein Praxissemester gemacht und später als Werkstudent gearbeitet. Für sein Journalistik-Studium in Hannover führte er Interviews mit einer Sekte oder ging ans eigene Limit für einen 24-Stunden-Dreh beim Technokollektiv. Auch für seine Beiträge gilt: Jelko mag keinen Stillstand.
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