Am vergangenem Wochenende erreichten Temperaturen Rekordhöhen in Hamburg und ganz Deutschland. Die Hitzewelle verursachte Schäden in der Hamburger Verkehrs- und Infrastruktur. Nicht nur die A7 war betroffen.
Hamburg erreichte Höchsttemperaturen: Mit einem Wert von 39,4 Grad Celsius an der Station Neuwiedenthal erlebt die Stadt den heißesten Junitag jemals. Der vorherige Rekord stammt aus dem Juni 1947. Damals lag die Temperatur laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bei 36,5 in Hamburg Bergedorf.
Hitzeschäden auf der A7 und in den Hamburger Bezirken
Die hohen Temperaturen machten nicht nur den Menschen zu schaffen, sondern auch der Infrastruktur. Am vergangenen Freitag kam es durch die Hitze auf der Autobahn A7 bei Hamburg zu Schäden. Eine Naht löste sich aus dem Hauptfahrstreifen Höhe Marmstorf in Fahrtrichtung Nord. Aufgrund der hohen Temperaturen und den darüber laufenden Verkehr habe sich die Naht aus den Fugen gezogen, so die Autobahn GmbH Nord. Der Hauptfahrstreifen bleibt voraussichtlich bis zum heutigen Montagnachmittag gesperrt.
Betonbrüche beim Hamburger Flughafen
Die Hitze hat auf der Start- und Landebahn des Hamburger Flughafens für kleinere Betonaufbrüche gesorgt, wie die „Mopo” mit Bezug auf eine Sprecherin des Flughafens berichtet. Dies hat am Montagmorgen zu Verzögerungen im Flugbetrieb von einer Stunde geführt. Statt um sechs Uhr, ging es am Montagmorgen erst um sieben Uhr los, schrieb der Flughafen in einer Instagram-Story. Weiter heißt es: „Die erforderlichen Reparaturarbeiten konnten zwar in der vergangenen Nacht erfolgreich abgeschlossen werden, doch für die Wiederaufnahme eines sicheren Flugbetriebs muss das bei den Arbeiten verwendete Material jedoch zunächst vollständig aushärten.“ Mittlerweile ist das Problem behoben.
Störungen auf der Zugstrecke zwischen Hamburg und Berlin
Die Deutsche Bahn hat am Sonntag auf ihrer Website landesweit „witterungsbedingte Störungen” gemeldet. Auch im Hamburger Nahverkehr kamen Fahrgäste in Schwitzen. Viele der älteren Modelle der S- und U-Bahnen besitzen keine Klimaanlagen. Nur durch die Fenster konnten diese Bahnen gekühlt werden.
Im Fernverkehr mussten Züge umgeleitet werden und es kam zu Verspätungen – etwa auf der neu sanierten Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin. Eine Sprecherin der Deutschen Bahn bestätigt gegenüber FINK.HAMBURG, dass es unwetterbedingte Sturmschäden auf der Strecke zwischen Wittenberge und Ludwigslust gab. Ein Baum fiel auf die Oberleitung. Die Störung wurde am Montag gegen 15 Uhr aufgehoben.
ona/hej






