Am Sonntag nehmen tausende Menschen aus Hamburg und Umgebung an der Fahrradsternfahrt teil. Sie demonstrieren für eine bessere Fahrradinfrastruktur. Bundesweit finden 13 Sternfahrten statt.
Am kommenden Sonntag können Radfahrer*innen bei der 31. Hamburger Fahrradsternfahrt teilnehmen. Die Fahrt wird vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und Mobil ohne Auto e.V. veranstaltet. Laut Veranstalter führt die Fahrraddemonstration von über 60 Startpunkten im norddeutschen Raum – darunter Itzehoe und Lüneburg – bis in die Hamburger Innenstadt. Gefordert werden unter anderem Tempo 30 innerorts und eine für den motorisierten Individualverkehr gesperrte Innenstadt im Ring 1.
Routen der Sternfahrt
Das Highlight der Sternfahrt ist die Fahrt über die Köhlbrandbrücke. „Man hat nur einmal im Jahr die Möglichkeit mit dem Fahrrad über die Köhlbrandbrücke zu fahren”, sagt Cajus Pruin, Vorsitzender des ADFC Hamburg. Wer über die Köhlbrandbrücke fahren möchte, sollte spätestens um 13 Uhr beim Startpunkt Finkenwerder sein, sagt Pruin. Die Route führt über gesperrte Hauptverkehrsstraßen und südlich der Elbe auch über ein Stück der Autobahn 255. Die Polizei begleitet die Fahrten.
Treffpunkt aller Radfahrer*innen ist der Jungfernstieg um 15 Uhr. Von dort beginnt der gemeinsame Endspurt über die Lombardsbrücke. Es werden laut Pruin zwischen zehn- bis zwölftausend Teilnehmer*innen erwartet.

Bundesweites Radeln
Die Fahrraddemonstration ist eine von 13 Sternfahrten, die bundesweit unter dem Motto „Die Zukunft fährt Rad“ vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) organisiert werden. Das bundesweite Event setzt sich für einen konsequenten Ausbau der Fahrradinfrastruktur ein. Der Name „Sternfahrt“ ergibt sich aus der Route – denn die Radfahrer*innen starten aus verschiedenen Himmelsrichtungen und fahren sternförmig zum zentralen Treffpunkt am Jungfernstieg. Eine Liste der Startpunkte und die genaue Route sind auf der Website des Veranstalters. Die Teilnahme ist kostenlos.
leo/hej/dpa






