Zum 37. Mal laufen Filme aus der queeren Community für die queere Community im Rahmen des Hamburg International Queer Filmfestival. Das Festival findet vom 13. bis 18. Oktober unter dem Motto „Remember & Resist” statt.
Noch bis zum 18. Oktober richten Filmemacher*innen aus der queeren Community das Hamburg International Queer Filmfestival, kurz HIQFF, aus. Das diesjährige Motto heißt „Remember & Resist” und beziehht sich auf politische Erinnerungskultur.
Das Filmfestival zeigt beispielsweise „MISS CARBÓN – Queen of Coal”. Der Film beruht auf der wahren Geschichte von Carla „Carlita“ Rodríguez, einer der ersten Kohlebergwerkarbeiterinnen in der argentinischen Provinz Santa Cruz. Gezeigt werden auch „Die Blutgräfin” mit einer Vampirin in der Hauptrolle und „Queens of the Dead” Letzterer zeigt prominete Dragqueens, die sich gegen Zombies behaupten müssen.
Zurückblicken ohne stehenzubleiben
Für Filminteressierten der queeren Community ist das Festival seit Jahrzehnten ein wichtiger kultureller Safespace. Mit dem Motto „Remember & Resist” gedenkt der Veranstalter, der Verein Querbild e.V., Marsha P. Johnson und Sylvia Rivera. Sie etzten sie sich für die Rechte und Zukunft der queer Community ein. Schon damals setzten sie sich für die Rechte und Zukunft der queer Community ein. Von ihren Errungeschaften profitiert die Community bis heute.
„Zurückblicken, ohne stehenzubleiben. Trauern, ohne die Hoffnung zu verlieren. Erinnern, um weiterzukämpfen” beschreibt das Hamburger Queer Filmfestival sein diesjähriges Motto.
Die Filme des Festivals laufen unter anderem im 3001 Kino, B-Movie, Metropolis und Passage Kino. Ein ganz besonderer Festivalstandort ist die Gedenkstätte Bullenhuser Damm. Ein Ort der früheren Naziverbrechen, wird durch die neue Nutzung in einen Schauplatz für die queerer Erinnerungskultur verwandelt.
Tickets für die Filmvorführungen sind auf der offiziellen Webseite im Vorverkauf für 8,50 Euro und in der Festivalwoche für 9,50 Euro bzw. 7 Euro erhältlich.
bea
Immer neue Food-Culture kennenlernen, mit einer Freundin ein Unternehmen gründen, einmal das Spiegel-Gebäude von innen sehen – das sind nur einige von Tabea Hofmanns Zielen. Sie wurde 2001 in Stuttgart geboren, zog von dort nach München und studierte im Bachelor “Fotodesign”. Zeitgleich arbeitete sie beim BR für die Sendung “Lebenslinien” und fotografierte dafür etwa eine Holocaust-Überlebende. Bei Leica war sie für ein Praktikum in der Art Direktion. Heute arbeitet sie bei Next Media Hamburg und ist selbstständige Fotografin. Von ihrem ersten Gehalt kaufte sie sich ein Rennrad und fuhr damit um den Starnberger See. In Bayern rannte Tabea Berge hoch, von Hamburg aus arbeitet sie an ihrem nächsten Ziel: einen Watt-Marathon vor Cuxhaven laufen.
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