Drogenschmuggel: Polizei ermittelt gegen Drogennetzwerk

Festnahmen in Hamburg, Niedersachen und Schleswig-Holstein

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße. Text über Drogenschmuggel.
Bei einer Razzia der Polizei wurden in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein drei Männer festgenommen. Foto: Carsten Rehder/dpa

Bei einem Einsatz gegen den internationalen Drogenschmuggel sind in Norddeutschland drei Männer festgenommen worden. Auch in Hamburg fand eine Razzia statt.

Einsatz gegen den internationalen Drogenhandel: Bei einer Razzia der Polizei sind in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein drei Männer festgenommen worden. Die Drogenschmuggler sollen den Fruchthandel genutzt haben, um Kokain aus Südamerika über Nordseehäfen nach Europa zu schmuggeln.

Zehn Beschuldigte wegen Kokainimports im Visier der Polizei

Zusammen mit sieben weiteren Beschuldigten sollen die Männer ein Netzwerk aus Importfirmen aufgebaut haben. Diese sollen Kokain im Tonnenbereich aus Südamerika über europäische Nordseehäfen eingeführt haben, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg und das Bundeskriminalamt mit. Die Festnahmen erfolgten auf Grundlage eines Haftbefehls des Amtsgerichts Hamburg. Die sieben weiteren Beschuldigten lebten zumeist ebenfalls in Norddeutschland, aber auch in der Schweiz.

Ermittelnde sichern Beweise gegen Drogenschmuggel-Netzwerk

Insgesamt seien 16 Wohn- und Geschäftsgebäude durchsucht worden. Die Razzien erfolgten in einer koordinierten Aktion des Bundeskriminalamts mit Unterstützung der Bundespolizei, der Polizei Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie des Zolls und in enger Kooperation mit den schweizerischen Strafverfolgungsbehörden.

Laut Polizei wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, darunter Mobiltelefone, Computer und Frachtunterlagen. Zudem seien Vermögenswerte in sechsstelliger Höhe eingezogen worden.

Den Männern wird vorgeworfen, ihre berufliche Stellung im internationalen Fruchthandel für den Drogenschmuggel ausgenutzt zu haben. Für den Transport des in Containern versteckten Kokains sollen sie außerdem Scheinfirmen gegründet haben.

bea/dpa

Immer neue Food-Culture kennenlernen, mit einer Freundin ein Unternehmen gründen, einmal das Spiegel-Gebäude von innen sehen – das sind nur einige von Tabea Hofmanns Zielen. Sie wurde 2001 in Stuttgart geboren, zog von dort nach München und studierte im Bachelor “Fotodesign”. Zeitgleich arbeitete sie beim BR für die Sendung “Lebenslinien” und fotografierte dafür etwa eine Holocaust-Überlebende. Bei Leica war sie für ein Praktikum in der Art Direktion. Heute arbeitet sie bei Next Media Hamburg und ist selbstständige Fotografin. Von ihrem ersten Gehalt kaufte sie sich ein Rennrad und fuhr damit um den Starnberger See. In Bayern rannte Tabea Berge hoch, von Hamburg aus arbeitet sie an ihrem nächsten Ziel: einen Watt-Marathon vor Cuxhaven laufen.
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