Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die 17-tägige Altonale dieses Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Jetzt haben die Veranstalter eine viertägige Kurzversion des Kulturfestivals angekündigt.

Die Altonale, Hamburgs größtes Straßenfest, wäre letzten Sonntag zuende gegangen. Stattdessen soll die Kurzversion „altonale kurz & schmerzlos“ vom 10. bis 13. September stattfinden. Ein großes Festivalzentrum wird es dieses Jahr aber nicht geben. Stattdessen ist das Event rund um den Platz der Republik vor dem Altonaer Museum geplant.

„Wir arbeiten daran […] ein Veranstaltungskonzept zu entwickeln, mit dem wir Mitte September doch noch etwas Altonale-Feeling aufleben lassen können – achtsam, leiser, kürzer, aber dennoch sehr ‘altonale'”, so die Veranstalter in einer Pressemitteilung.

Altonale-Programm im September geplant

Das detaillierte Veranstaltungsprogramm wird in den nächsten Wochen bekanntgegeben. Einige Punkte stehen aber bereits fest: Unter anderem soll es unter dem Motto „Mehr Meer“ einen musikalischen Abend in der Christuskirche geben. Außerdem sind ein Freiluftkino, eine Podiumsdiskussion und geführte Radtouren zu Galerien und Ateliers geplant.

Die normale Altonale konnte aufgrund der Corona-Krise in diesem Juni nicht stattfinden.  „Natürlich hat uns das Verbot aller Veranstaltungen in den letzten Monaten hart getroffen“, erklärte Geschäftsführerin Heike Gronholz, „aber: Wir leben noch und wollen für unser Publikum und die Kultur Präsenz zeigen.“ Möglich sei dies dank den Partnern, Sponsoren, Künstler*innen und dem Team des Kulturfestivals. „Den Satz ‚Das geht nicht‘ haben wir bei uns ausgetauscht gegen die Frage ‚Was geht wieder?‘ – und darauf haben wir gemeinsam viele Antworten gefunden“, so Gronholz.

vis/dpa

Titelbild: Thomas Panzau

Victoria Szabó, Jahrgang 1996, trägt gerne schwarz. Diese schlichte Eleganz entspricht ihrem Gefühl für Ästhetik und die spielt für sie als visueller Mensch eine große Rolle. Ihre Bachelorarbeit in Publizistik und Kommunikationswissenschaften schrieb sie über die Wirkung von Produktdesign auf Konsumierende. Ihre Leidenschaft für das Schöne lebte die gebürtige Österreicherin als Redakteurin für die Kulturzeitschrift „The Gap“ aus. Dort schrieb sie über Galerieeröffnungen und Fotografieausstellungen. Dass Kultur auch viel mit Nachhaltigkeit zu tun haben kann, entdeckte sie bei ihrer Arbeit für das Magazin „Biorama“, für das sie etwa einen Festivalguide über nachhaltige Festivals zusammenstellte, Tipps für Bio-Glitzer inklusive. Ein Praktikum bei den Wiener Linien führte sie weg vom Journalismus und hin zur PR. Sie plante den Instagram-Feed des städtischen Verkehrsbetriebs und betreute den Unternehmens-Blog mit. Ihr Vorhaben für den Neuanfang in Hamburg: Das Leben auf die Wiener Art genießen, flanieren und Spritzer trinken. Alsterwasser ist auch okay.
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