Schon in der nächsten Woche kann es zu leichtem Bodenfrost und Glätte kommen. Foto: Petar Petkovski / unsplash

Der Herbst geht, der Winter kommt. Der erste Frost lässt nicht lange auf sich warten. Damit alle gut gerüstet sind, haben wir sieben Tipps zu Frost und Glätte für euch.

Wir müssen uns vom kurzen, goldenen Oktober verabschieden und dem einbrechenden Winter entgegenblicken. Schon in den nächsten Tagen kann es zu leichtem Bodenfrost und glatten Straßen kommen. Damit das nicht mit bösen Überraschungen endet, hier eine Checkliste zum Schutz vor Frost und Glätte.

Für Autofahrer

1. Autoscheiben schon jetzt vor Frost schützen

Alle, die mit dem Auto zur Arbeit fahren, sollten schon jetzt folgende Dinge an Bord haben: Eiskratzer, Enteiserspray und Frostschutzmittel – der Nutzen erklärt sich von selbst.

Tipp: Schon am Vortrag präventiv die Scheibe abdecken, so erspart ihr euch nerviges Freikratzen. Das geht mit einer Plane oder einem gewöhnlichen Karton. Von Zeitung solltet ihr die Finger lassen, die klebt nämlich an der Scheibe fest.

2. Auf Winterreifen umsteigen!

Wer es noch nicht getan hat, sollte so schnell wie möglich auf Winterreifen umsteigen. Je früher, desto besser. Wichtig: Unbedingt darauf achten, dass das Profil mindestens vier Millimeter tief ist. Wer trotz Glätte noch mit Sommerreifen fährt, riskiert neben der eigenen Sicherheit auch einen Punkt in Flensburg und 40 Euro Strafgeld. Außerdem haftet die Versicherung bei einem Unfall nicht.

3. Richtig bremsen

Bei Glätte ist der Bremsweg generell länger. Am sichersten ist es, zusätzlich zum Bremsen herunterzuschalten und somit mit dem Motor das Tempo zu verlangsamen.

4. Früher losfahren

Je tiefer die Temperaturen, desto stärker steigt das Unfallrisiko. Staus und Wartezeiten sind vorprogrammiert. Daher am besten eine halbe Stunde mehr einplanen. Das gilt auch für Radfahrer und Fußgänger.

5. Wenn möglich, auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen.

U-Bahn, Bus und Co. sind bei den ersten Anzeichen von Glätte in jedem Fall die sicherste Option, um von A nach B zu kommen. Pünktlich zu den sinkenden Temperaturen fahren die U3 und U2 nun öfters.

Für Fahrradfahrer

6. Fahrrad fit machen

Bevor das Rad beim ersten Frost an den Start geht, sollte es gesäubert und die Kette im Idealfall neu gefettet werden. Besonderes Hilfreich: Das ganze Rad einmal mit Frostschutzmittel einsprühen – wirkt fast den ganzen Winter lang.

7. Mobile Heizkissen

Damit die Fahrradfahrer mollig warm bleiben: Thermopads für Hände, Füße oder die Nieren. Je nach Hersteller erwärmen sich die Pads auf 45° Celsius und spenden zwischen fünf und zwölf Stunden Wärme. Einfach in Schuhe oder Handschuhe stecken oder auf den Rücken kleben.

8. Beleuchtung

Beim Fahrradfahren sollte immer gelten: Safty first! Daher sollte jeder Fahrradfahrer einen Helm tragen – egal bei welchem Wetter. In der dunklen Jahreszeit sorgt eine Helmleuchte nicht nur für eine besser Sicht des Fahrers, sondern macht ihn auch für andere Verkehrsteilnehmer besser erkennbar. Auch große Reflektoren an den Speichen und der Kleidung sind absolut empfehlenswert.

Für Fußgänger

9. Schuhüberzieher to go

Um auf einem glatten Gehweg nicht auszurutschen, gibt es mehrere Möglichkeiten: Sehr langsam gehen, sich an Hauswänden abtasten oder das Schuhwerk präparieren. Es gibt zum Beispiel Schneeketten für die Füße. Das sind spezielle Spike-Vorrichtungen, die um die Schuhe gegurtet werden. Eine andere Möglichkeit sind Grip-Überzieher. Sie lassen sich gut in der Handtasche transportieren. Natürlich kann man sie auch einfach ins Handschuhfach oder in die Aktentasche packen. So ist niemand gezwungen, mit schweren Winterboots in Meetings oder zum Feierabend-Dinner zu gehen.

10. Handschuhe anziehen

Handschuhe halten nicht nur warm, sondern senken auch das Risiko zu stürzen. Denn: Wer Handschuhe trägt, steckt seine Finger nämlich nicht in die Jackentasche und kann schnell die Arme ausstrecken und einen Fall ausbalancieren. Kommt es doch zum Sturz, wird er eher von den freien Händen abgefangen.

PS: Immer wachsam sein. Hier gibt es deutschlandweit Informationen über das Bodenfrostrisiko.

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Christina Höhnen, Jahrgang 1992, hat schon einmal den echten Weihnachtsmann getroffen. Der wohnt in Lappland, wohin sie während ihres Auslandssemesters in Finnland reiste. Die restliche Studienzeit verbrachte sie in Mittweida. Dort machte sie ihren Bachelor in Medienmanagement und leitete ein Jahr lang Deutschlands einzigen von Studenten geführten Lokalradiosender. Für den Umzug nach Sachsen tauschte sie Riesling gegen Pfeffi ein – Christina wuchs umgeben von Weinbergen in einem Moseldorf nahe Trier auf. Für Praktika bei einer Shopping-Vergleichs-App und bei fischerAppelt, relations zog sie nach Hamburg. Hier joggt sie am Liebsten durch Planten un Blomen und hört dabei Trash der 90er.