Fanfest Heiligengeistfeld
Am Sonntag öffnet das Fanfest auf dem Heiligengeistfeld. Foto: Axel Heimken/dpa

In wenigen Tagen beginnt die WM. Viele Hamburger freuen sich auf das traditionelle Fanfest auf dem Heiligengeistfeld. Am Montag stand das Event noch auf der Kippe – nun ist es offenbar gerettet.

Noch am Montag stand es schlecht um das größte Fanfest Norddeutschlands auf dem Heiligengeistfeld: Es fehlten 31 Sanitäter und ein Notarzt. Die Auflage der Innenbehörde konnte somit vom Veranstalter nicht erfüllt werden. Es sei schwierig gewesen, Sanitäter zu finden, da in diesem Monat viele Großveranstaltungen parallel stattfinden würden, sagt Sabine Vogt, Pressesprecherin des Veranstalters Bergmanngruppe gegenüber FINK.HAMBURG.

Via Internet und Zeitung starteten die Veranstalter einen Aufruf. Viele Freiwillige hätten sich innerhalb kürzester Zeit gemeldet, so Vogt. Darunter sowohl Einzelpersonen als auch private Dienstleister. Das Fanfest ist nun dank der großen Bereitschaft der Hamburger gerettet: Der Veranstalter sei sicher, nun doch genügend Sanitäter zu finden, so Vogt.

Fanfest kostet erstmals Eintritt

Der Aufbau der Fanmeile, die Platz für bis zu 40.000 Fußballfans bietet, konnte damit am Montag beginnen. Das Fanfest öffnet seine Türen wie geplant am Sonntag, den 17. Juni. Übertragen werden alle Spiele, bei denen Deutschland mitspielt.

Bereits im April stand das Fanfest kurz vor dem Aus, da sich kein Hauptsponsor fand. Aus diesem Grund wird bei dieser Weltmeisterschaft erstmals eine Sicherheitsgebühr von zwei Euro pro Person erhoben. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben freien Eintritt. Mit den Einnahmen würden lediglich die hohen Kosten für Sicherheitskontrollen und Sanitäter vor Ort gedeckt werden, sagt Vogt.

dpa/tmu

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Als Fitnesstrainerin spornt Thoya Maria Urbach, Jahrgang 1994, mehrmals in der Woche bis zu 30 Leute zu Höchstleistungen an. Studiert hat sie Kulturwissenschaften in Lüneburg und Barcelona und dabei das Schreiben für sich entdeckt. Bei der „Brigitte“ hospitierte sie in der Onlineredaktion. Während eines Praktikums in der Unternehmenskommunikation bei Deutschlands größter Containerreederei faszinierte sie die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Welt. Die Hamburgerin schippert in ihrer Freizeit gerne mit der Fähre über die Elbe, ist aber auch in anderen Städten unterwegs – etwa in St. Petersburg. Denn etwas Russisch kann sie auch. Kürzel: tmu